Kräuterbriefe 2010

Zu dem hier angezeigten Kurztext des jeweiligen Heilkrauts, können Sie vertiefte Informationen erhalten, wenn sie die blau hinterlegte Monatsangabe anklicken.

Februar 2010

Lärchen-

harz

 

Lärchenharz enthält Naturantibiotika sowie Kortisonwirkung und stärkt das Immunsystem, baut Cholesterin und Harnsäure ab, reinigt den Darm, vertreibt Rheuma und Gicht. Die bakteriostatische Heilwirkung des Lärchenharzes ist so stark, dass es früher als Prophylaxe geg. Malaria verwendet wurde.

 

März 2010

Schlüssel-

blume

 

Die Schlüsselblume wirkt entkrampfend und schleimlösend, sie ist als Hustentee sehr geeignet. Sie wirkt vor allem gut, wenn der Schleim festsitzt. Besonders gerne wird sie zur Linderung eines Altershustens verwendet.

 

April 2010

Schöllkraut

 

Das Schöllkraut eignet sich zur Behandlung von Leberfunktionsstörungen wie Gallenblasenentzündung, Leberschwellung, Gelbsucht, Gallengries, Rheuma und Gicht. Wegen seiner entkrampfenden Wirkung wird es auch bei Menstruationskrämpfen, Magenschmerzen, Asthma. Äußerliche Wirkung gegen Warzen.

 

 

Mai 2010

 

Frauen-

mantel

 

Der Frauen-Tee lindert Menstruationsbeschwerden, das prämenstruelle Syndrom und auch die Probleme der beginnenden Wechseljahre.

 

 

Juni 2010

 

Johannis-

kraut

Als gutes Seelenkraut beruhigt es die Nerven, und hilft bei Nervenverletzungen. Die hierfür verantwortlichen Wirkstoffe sind hauptsächlich Hyperforin und Hypericin. Auch als Wundheilmittel wird das rote Johanniskraut-Öl gerne verwendet. Die Kombination seiner ätherischen Öle, Gerbstoffe und Flavonoide hemmt Entzündungen, heilt Wunden und lindert Schmerzen.

 

 

Juli 2010

 

Spitz-

wegerich

 

Die Volksheilkunde empfiehlt Wegerichsaft bei frischen Wunden und Insektenstichen. Er wirkt antibiotisch, weil er die Bakterien vernichtet, wodurch die Wunden schneller heilen. Wegerich enthält ein Antibiotikum, das zwar nicht mit Penicillin konkurrieren kann, aber Wunden heilt und bei Bronchitis sowie bei Katarrhen der oberen Luftwege sehr hilfreich ist. Seine Haupteinsatzgebiete sind die Atemwege, die Haut und die Wundheilung.

 

 

August 2010

 

Acker-

schachtel-

halm

 

Der Ackerschachtelhalm wirkt durch seinen hohen Gehalt an Kiesel (Siliciumdioxyd oder Bergkristall) und schwefelsauren Salzen unterstützend für die Nierenfunktion. Der pflanzliche Kiesel als Tee oder Medikament unterstützt in unserem Körper die Nierenfunktion.

 

 

September 2010

 

Schafgarbe

 

Das ätherische Öl und die Bitterstoffe machen die Schafgarbe zum aromatischen Bittermittel. Deshalb wird sie als Magenmittel, zur Appetitanregung sowie bei Darm- und Leber-Gallebeschwerden verwendet. Schafgarbe wirkt antibakteriell, entzündungshemmend auch im Mundbereich, gefäßtonisierend- blutstillend, krampflösend und regt den Gallenfluss an.

 

 

Oktober 2010

 

Aronia-

beere

Die Aroniabeere stellt mit ihrem Farbstoffgehalt alle anderen Früchte weit in den Schatten: Sie enthält bis zu fünfmal so viele Anthocyane wie Heidelbeeren oder Brombeeren. Sowohl den Anthocyanen wie auch den Flavonoiden werden eine Reihe positiver Wirkungen auf die menschliche Gesundheit nachgesagt. Die Beeren der Aronia sind sehr vitaminreich. Sie enthalten viel Beta-Carotin = Vitamin A und Folsäure = Vitamin B7, haben viele Mineral- und Ballaststoffe und einen großen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen. Sie hat den Ruhm erlangt, einer der besten Radikalenfänger bei oxidativem Stress zu sein.

 

 

November 2010

 

Hagebutte

 

Hagebutten sind fast ein kleines Herbstzeit-Wunderwerk. Die Früchte sind bekannt für ihren hohen Vitamin C-Gehalt. Die rohen Hagebutten haben mit über 10 Milligramm je Gramm Fruchtfleisch mehr als das 20-Fache von frischen Zitronen, die durchschnittlich etwa 40 Milligramm Vitamin C enthalten. Damit stehen sie an der Spitze von heimischen Früchten. Die Früchte enthalten die Vitamine A, B1, B2, E und K sowie Mineralstoffe, Flavonoide und Gerbstoffe (sekundäre Pflanzenstoffe) und Fruchtsäuren. Auch an wichtigen Mineralstoffen - unter anderem Magnesium - sowie den Spurenelementen Kupfer und Zink mangelt es nicht.

 

 

Dezember 2010

 

Mistel

 

Die immergrüne Pflanze wird in der modernen Pflanzenheilkunde gegen Bluthochdruck und auch als begleitende Therapie gegen Krebs eingesetzt. Aber die Mistel hat noch eine Menge anderer Heilwirkungen. Sie stärkt auch die Nerven und kann daher Kopfschmerzen und Schwindel lindern. Durch die Nervenstärkung kann sie auch bei Epilepsie helfen und die Anfälle seltener machen.