Kräuterbriefe 2011

Zu dem hier angezeigten Kurztext des jeweiligen Heilkrauts, können Sie vertiefte Informationen erhalten, wenn sie die blau hinterlegte Monatsangabe anklicken.

Januar 2011 Beinwell

Beinwell ist eines der besten Heilmittel für die Heilung äußerer und innerer Wunden (Magengeschwür), Schnittwunden, Kratzer, Quetschungen, Brüche und Blutungen sowie bei Verstauchungen und Verrenkungen, bei Muskel-und Sehnenzerrung.

 

Februar 2011 Hamamelis
(Zaubernuss)

Die Virginische Zaubernuss wird wirtschaftlich intensiv als Heilpflanze genutzt. Die gewonnenen Arzneidrogen (Hamamelidis aqua, Hamamelidis cortex, Hamamelidis folium) weisen eine blutstillende, entzündungshemmende, adstringierende und Juckreiz stillende Wirkung auf. Nach Kommission E ist eine Anwendung bei leichten Hautverletzungen, lokalen Entzündungen der Haut und Schleimhäute, Hämorrhoiden und Varikose sinnvoll. In der Volksmedizin erfolgt eine Gabe auch innerlich bei Durchfallerkrankungen.

 

März 2011 Bärlauch

Das wichtigste medizinische Anwendungsgebiet des Bärlauchs ist seine heilende Wirkung auf die Blutgefässe. Pfarrer Künzel schrieb:" Wohl kein Kraut der Erde ist so wirksam zur Reinigung von Magen, Gedärmen und Blut wie der Bärlauch!"

 

April 2011 Huflattich

Der bevorzugte Einsatzzweck des Huflattichs in der Naturheilkunde sind Erkrankungen der Atmungsorgane vom einfachen Husten bis hin zum Asthma. Bei Asthma hilft er, freier zu atmen, da er die Bronchien erweitert. Der Huflattich ist ein bewährtes Mittel bei Brustleiden, wie Engbrüstigkeit, Husten, Verschleimungen der Lungen und Brustkatarrh.

 

Mai 2011 Löwenzahn

 

In seiner Vielseitigkeit wirkt der Löwenzahn galletreibend, harntreibend und entwässernd, leicht abführend, blutreinigend, schleimlösend, appetitanregend und förderlich bei der Fettverdauung. So wird er bei Störungen des Gallenflusses, Gallen und Leberstörungen, Wassersucht, Appetitlosigkeit, Darmträgheit, Verstopfung, Gicht, Rheuma und zur Entschlackung angewendet. Außerdem regt der Löwenzahn die Bauchspeicheldrüse an, mit dieser Eigenschaft im Zusammenspiel der anderen vielen positiven Eigenschaften ist der Löwenzahn besonders für Entschlackungskuren im Frühling zu empfehlen oder zur Unterstützung von Fastenkuren (besonders bei Diabetikern).

Der Löwenzahn ist kein Un-Kraut, sondern eine Heilpflanze ersten Ranges!

 

Juni 2011 Holunder

Holunderbeeren sind reich an Kalium, Eisen und Mangan. Bei den Vitaminen ragen Vitamin E, Vitamin K, Vitamin C und Vitamin B6 heraus. Zudem enthalten sie weitere gesundheitsstärkende Inhaltsstoffe, beispielsweise die Farbstoffe Quercetin und die für die dunkle Farbe verantwortlichen Anthocyane. Beide Substanzen schützen die Zellen vor Alterungsprozessen. Die kleinen Blüten welche sich wie beim Flieder zu einem Blütenstand vereinigen, enthalten ätherische Öle und Schwefel; sie regen die Atmung an und helfen bei Lungenentzündung.

Juli 2011 Hirtentäschl

 

Eine bemerkenswerte Eigenschaft des Hirtentäschelkrauts ist die Fähigkeit Blutungen zu stillen!

Außer dieser Wirkungen hilft das Hirtentäschel jedoch gegen ein breites Spektrum von gesundheitlichen Beschwerden. Es reguliert den Blutdruck, fördert die Verdauung und heilt Ekzeme.

August 2011 Goldrute

 

In der Naturheilkunde gilt die Goldrute als eines der besten organ-spezifischen Nierenmittel.
Die harmonische Ausstrahlung der Goldrute kann im Nieren-Bereich eine harmonisierende Wirkung vermitteln. Dem entspricht auch die Zusammensetzung der Wirkstoffe – ätherisches Öl, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Saponine und Flavonoide – also von allen heilenden Wirkstoffen etwas. Daher unterscheidet sich die Wirkung der Goldrute von denen anderer Nierenheilkräuter, die primär harntreibend sind.  Die Goldrute hat eine starke Wirkung auf das Gewebe der Nieren, kann es stärken, heilen und neu aufbauen, sie kann also die Funktion der Niere stärken.

September   2011 Wegwarte

 

Heutzutage kennt man die Wegwarte vor allem zur Stärkung der Verdauungsorgane, aber auch als Kaffeeersatz spielt sie eine wichtige Rolle.

 

Oktober 2011 Knoblauch Knoblauch ist ein wahres Wundermittel, wenn es um die Gesundheit der Gefäße geht. Es gibt nur wenige Heilpflanzen, die bei Gefässverengung wirken. In der Medizin gilt Knoblauch daher als vorbeugendes Mittel gegen Arteriosklerose (wie der Farbstoff der blauen Weintraube), bei erhöhten Blutfettwerten, hohem Blutdruck, also Risikofaktoren für Gefäßverkalkung. Er ist ein Mittel gegen Darmparasiten (Madenwürmer), hilft auch bei Bronchitis, da die ätherischen Öle zu einem großen Teil über die Lunge ausgeschieden werden.
November 2011 Sanddorn

 

Sanddorn wird auch die "Zitrone des Nordens" genannt, denn die säuerliche Frucht besitzt zehnmal mehr Vitamin C als eine Zitrone - rund 500-900 Milligramm Vitamin C pro 100 Gramm Früchte ! Neben Vitamin C liefert Sanddorn fast alle B-Vitamine, auch Folsäure, und ist reich an fettlöslichen E-Vitaminen und Carotinen. Für die fettlöslichen Vitamine A und E liefert Sanddorn das Fett gleich mit, daher kann der Körper diese Vitamine sofort verarbeiten. Sanddorn gehört zu den wenigen pflanzlichen Nahrungsmitteln, die Vitamin B12 enthalten, das sonst überwiegend in Fleisch enthalten ist.

Dezember 2011 Räucherwerke mit Harzen u. Heilkräutern Die Grundlage der Räucherstoffe bilden Harze, getrocknete Wurzeln, trockene Hölzer, Blätter, Nadeln, Blüten und Samen. Beim Räuchern handelt es sich um das Verglimmen dieser Räucherstoffe auf einer Wärmequelle. Dabei lösen sich die ätherischen Öle und steigen mit dem Rauch auf. Sie gelangen durch die Atmung über die Nasenschleimhaut in unser Gehirn. Die Duftinformationen wirken direkt in den ältesten Teil unseres Gehirns, in das limbische System, das als Nahtstelle zwischen Körper, Psyche und Seele gilt. Auch bekannt als das Zentrum der Emotionen.