Kräuterbriefe 2013

Zu dem hier angezeigten Kurztext des jeweiligen Heilkrauts, können Sie vertiefte Informationen erhalten, wenn sie die blau hinterlegte Monatsangabe anklicken.

Januar 2013 Salvestrole

Salvestrole (von lateinisch „salvere“ = „retten“)  sind Stoffe, die in Obst, Gemüse und Kräutern vorkommen. Höhere Salvestrole-Konzentrationen kommen in den Erzeugnissen vor, die nicht mit synthetischen Chemikalien behandelt wurden. Die höchsten Konzentrationen findet man in biologischem Obst, Gemüse und Kräutern.


Februar 2013 Vitamin B17

Wir nehmen in unserer heutigen Ernährung nicht genügend Vitamin B 17 zu uns. Als Kinder haben wir Kirschkerne geknackt, um an den leckeren weichen Kern zu kommen. Auch die Äpfel haben kaum noch Kerne, die Kerne der Weintrauben werden meistens nicht gegessen. Alle diese Kerne haben einen relativ hohen Anteil an Vitamin B 17. Aprikosen und deren Kerne sind ausgesprochen basisch und sorgen deshalb für ein Gegengewicht zur überwiegend säuernden Reaktion der modernen Zivilisationskost.


März 2013 Petersilie

Die Petersilie wird aufgrund ihres hohen Vitamin C Gehaltes gerade bei Erkältungskrankheit angewendet. Sie soll aber auch bei Frühjahrsmüdigkeit und Verdauungsproblemen helfen. "Wer im Herzen oder in der Milz oder in der Seite Schmerzen leidet- der koche Petersilie in Wein, unter Zugabe von etwas Weinessig und reichlich Honig und seihe durch ein Tuch ab. Den so zubereiteten Herzwein trinke er oft , und es heilt ihn." Hildegard von Bingen. Petersilie ist ein Allroundgewürz. Es wirkt stark entwässernd.


April 2013 Rosmarin

Rosmarin wirkt anregend bei niedrigem Blutdruck. Diese Wirkung findet man nur bei wenigen Heilpflanzen. Derzeit wissenschaftlich anerkannt ist die innerliche Anwendung bei Verdauungsbeschwerden. Äußerlich aufgetragen, wird Rosmarin zur unterstützenden Behandlung rheumatischer Erkrankungen und bei Kreislaufbeschwerden empfohlen. Volks- und erfahrungsmedizinisch gesehen werden dem Rosmarin noch weitere heilende Eigenschaften zugeschrieben: herzstärkend,appetitanregend, krampflösend, blutreinigend, antiba kteriell, pilztötend, entzündungshemmend und menstruationsfördernd.


Mai 2013 Liebstöckel

Liebstöckel gehört dank der harntreibende, appetitanregenden und verdauungs - fördernden Wirkung in die Reihe der traditionellen Arzneimittel. Die verdauungsfördernde Wirkung kommt auch dann zum Tragen, wenn Liebstöckel als Gewürz in reichhaltigen Speisen Verwendung findet. Hier wird der kulinarische Genuß effektiv mit der gesundheitsfördernden Wirkung verbunden. Die Heilpflanze ist vor allem wegen ihrer entwässernden Wirkung bekannt. Liebstöckel findet aber auch bei Gastritis und Beschwerden des Zwölffingerdarms Verwendung. Auch bei Verstopfung und Blähungen hat er sich bewährt.


Juni 2013 Gundermann

Die Heilwirkung des Gundermann beruht auf dem Gehalt an Gerbstoffen, Bitterstoffen ätherischem Öl und Cholin. Er wirkt entzündungshemmend, schmerzlindernd, zusammenziehend, schleimlösend, anregend auf Blase, Nieren und Milz, und er hat eine regulierende Wirkung auf den Stoffwechsel.

 


Juli 2013 Melisse

Das Haupteinsatzgebiet der Melisse ist die Beruhigung des Nervensystems, womit sie gegen nervöse Herzbeschwerden, Schlafstörungen, Unruhe, Reizbarkeit und andere nervlich bedingte Beschwerden helfen kann.

 


August 2013 Herzgespann

Bei folgenden Beschwerden kann Herzgespann verwendet werden: Herzbeschwerden (starkes Herzklopfen, Herzrhythmusstörungen), Schilddrüsenüberfunktion, Atemnot, Engbrüstigkeit, Regelschmerzen, Verschleimung der Atemwege, Hitzewallungen (Wechseljahresbeschwerden), hoher Blutdruck, Magenkrämpfe, starke Nervosität (Gereiztheit, nervöse Angstzustände) Schlaflosigkeit.

 


September 2013 Wasserdost

Seine Hauptwirkung ist die Stärkung des Immunsystems, besonders bei Erkältungen. Das erinnert an den Sonnenhut (Echinacea) mit dem Vorteil, daß Sumpfdost auch wild wächst und das ganze üppige Kraut verwendet werden kann.

 


Oktober 2013 Meisterwurz

Die Heilpflanze ist in die Gruppe der aromatischen Bitterstoffe einzuordnen und hat deshalb ihr Hauptanwendungsgebiet bei Magen-, Darm-, Leber- und Gallestörungen. Ein Dampfbad mit Meisterwurz soll bei Bronchitis und Asthma lindernd wirken

 


November 2013 Schlehdorn

Diese Pflanze wird besonders bei Atemwegsbeschwerden, bei Magenproblemen und bei Gelenkserkrankungen eingesetzt. Die Inhaltsstoffe haben eine harntreibende, schleimlösende, krampflösende, reinigende und anregende Wirkung auf den Körper. Besonders der Tee aus dieser Pflanze kann den Magen stärken und den Organismus reinigen (Giftstoffe).

 


 

Dezember 2013 Strophanthin

Strophanthin ist ein segensreiches Arzneimittel, besonders wenn es um Stoffwechselprobleme des Herzens geht: Der Herzinfarkt und sein Vorstadium Angina pectoris, sind nach vielen Berichten weitgehend vermeidbar. Neben herzstärkender Wirkung hat Strophanthin die wichtige Funktion der Entsäuerung des Herzmuskels! So ist es das Mittel der Wahl für jede Herzmuskelstörung, die von Infekten, Vergiftungen, Ernährungs- und Stoffwechselstörungen herrühren.