Kräuterbriefe 2016

 Zu dem hier angezeigten Kurztext des jeweiligen Heilkrauts, können Sie vertiefte Informationen erhalten, wenn sie  die blau hinterlegte Monatsangabe anklicken.

Januar 2016 Ginkgo

Der Ginkgobaum mit seinen Ginkgoblättern ist eine bedeutende Heilpflanze in der Altersheilkunde (Geriatrie), aber auch in der Tinnitus-Therapie und bei Krankheiten, die die Arterien betreffen.
Das heißt, der Ginkgo hilft bei Demenz (der eingeschränkten Hirnfunktion), verbessert die Fließeigenschaften des Blutes, schützt die Nervenzellen, verbessert die Symptome der arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) und er hilft bei Gleichgewichtsstörungen, in dem er die Gefäßwände stabilisiert und nachweislich die Durchblutung die kleinsten Blutgefäße im Gehirn verbessert.


Februar 2016 Brahmi

Brahmi wird traditionell gegen eine Reihe von Beschwerden wie Angst, Vergesslichkeit und kognitive Störungen und vor allem zur Intelligenzsteigerung sowie zur allgemeinen Verbesserung der Gedächtnisleistung von Kurzzeit- und Langzeitgedächtnis verwendet.

Brahmi wird auch als Anti-Aging-Kraut verwendet, was durch die Förderung der kognitiven Fähigkeiten zu erklären ist.
März
2016
Gotu-Kola

Gotu Kola, wird oft mit Brahmi verwechselt. Wie Brahmi (Bacopa monnieri) gilt Gotu Kola als eine die Intelligenz steigernde Pflanze.
Außerdem wird die Pflanze zur Behandlung von Krankheiten der Nerven, der Haut und des Blutes eingesetzt. Laut Studien soll in Gotu Kola ein Vitamin nachgewiesen worden sein, das in keiner anderen bekannten Pflanzenart vorkommt und so als „Jugendvitamin X" getauft wurde. Dieses Vitamin soll unser Drüsensystem beeinflussen und den gesamten Körper vitalisieren


April
2016

Chiasamen

Beide Samen verhindern die Entstehung verschiedener Darmerkrankungen, Durchfall, Verstopfung, harten Stühlen und Symptomen eines Reizdarmes.  Durch ihre hohe Quelleigenschaft beschleunigen sie die Ausscheidung von Schlacken- und Giftstoffen aus dem Körper. Bestehenden und potentiellen Krankheiten können sie somit entgegenwirken bzw. vorbeugen. Zugleich fördert ihre große Nährstoffdichte den gesunden Gewebeaufbau. Die Quelleigenschaft – die Wasseraufnahme – bei Chia-Samen ist 12 Fach und bei Flohsamen-Schalen 40 Fach.
Sie wirken auch bei den vier bekanntesten Zivilisationskrankheiten unserer Zeit (Metabolische Syndrom), hohe Blutzuckerwerte, hohe Blutfett- bzw. Cholesterinspiegel, Bluthochdruck, und Übergewicht.


April
2016
Flohsamen

Beide Samen verhindern die Entstehung verschiedener Darmerkrankungen, Durchfall, Verstopfung, harten Stühlen und Symptomen eines Reizdarmes. Durch ihre hohe Quelleigenschaft beschleunigen sie die Ausscheidung von Schlacken- und Giftstoffen aus dem Körper. Bestehenden und potentiellen Krankheiten können sie somit entgegenwirken bzw. vorbeugen. Zugleich fördert ihre große Nährstoffdichte den gesunden Gewebeaufbau. Die Quelleigenschaft – die Wasseraufnahme – bei Chia-Samen ist 12 Fach und bei Flohsamen-Schalen 40 Fach.
Sie wirken auch bei den vier bekanntesten Zivilisationskrankheiten unserer Zeit (Metabolische Syndrom), hohe Blutzuckerwerte, hohe Blutfett- bzw. Cholesterinspiegel, Bluthochdruck, und Übergewicht.


Mai
2016
Minze/
Pfefferminze

Die Pfefferminze gehört zu den am meisten verwendeten Heilpflanzen. Das Hauptan-wendungsgebiet ist der Verdauungstrakt vom Mund über den Rachen bis zum Magen, sowie der Gallenblase und -wege, Störungen des Gallenflusses, Übelkeit, Brechreiz, Blähungen, akute und chronische Magen- und Darmentzündungen. Nicht nur in Kräutertees, sondern auch in Körperpflegeprodukten ist sie oft enthalten. Vorsicht: Viele Pfefferminz-Präparate werden auf chemisch-synthetischem Wege hergestellt und sind wertlose Ersatzmittel.


Juni
2016
Lavendel

Lavendel ist eine besondere Heilpflanze mit sehr breitem Wirkungsfeld. Er wirkt antibakteriell, antiviral, antimykotisch (z.B. gegen Hautpilz und Nagelpilz), entzündungshemmend, pflegend und beruhigend.
In erster Linie wirkt der Lavendel auf das zentrale Nervensystem und auf die Atemwege.
Er bringt innere Ruhe und Nervenstärke. Lavendel steht zwischen Yin und Yang, kann so extreme Stimmungen ausgleichen. Lavendel hilft also Menschen, die unter allzu starken Gefühlen leiden und nach Ausgleich suchen. Lavendel lindert Ängste und Depressionen, vermindert Anspannung und Konflikte.


Juli
2016
Habichts-
kraut

Die Eigenschaften des Habichtskraut sind augenstärkend, schleimlösend, fiebersenkend, zusammenziehend, harntreibend, antibiotisch. Die wichtigste Indikation ist aber die Ausscheidung anzuregen und die antibiotische Wirkung, was den Einsatz gegen das "Maltafieber" erklärt.
Die Volksmedizin verwendet den Tee bei Nieren und Blasenproblemen, Menstruations-beschwerden, Blutarmut.


August 2016 Königskerze

Die ganze Pflanze enthält pflanzlichen Schleim. Sie zählt neben Eibisch und den Käsepappeln zu den schleimreichsten Heilpflanzen.

Königskerzenblüten sind mit ihren Flavonoiden und Saponinen Balsam für alle Schleimhäute im Körper. Die enthaltenen Schleimstoffe überziehen die gereizten Körperschleimhäute mit einer schützenden Schicht und helfen bei Halsschmerzen, Heiserkeit, Reizhusten und allen Bronchialerkrankungen. Sie helfen auch bei Allergien und allergischem Asthma. Auch die angegriffenen Schleimhäute von Ohren und Magen beruhigen sich wieder.
Der Tee ist eines der besten Naturheilmittel bei den entzündlichen Erkrankungen der Luftwege, sei es Heiserkeit, Husten, Bronchialkatarrh, Bronchitis oder Keuchhusten
Sept. 2016 Nachtkerze

Die Nachtkerze zeigt gute Wirkung bei äußeren Hauterkrankungen, aber auch bei trockener und rissiger Haut. Die Haut wird wieder deutlich besser und geschmeidiger. Auch Ekzeme gehen zurück. Die Wirksamkeit des Nachtkerzenöls beruht auf der großen Menge an gamma Linolensäure und Linolsäure. Beide gehören zu den mehrfach ungesättigten Omega-6 Fettsäuren. In der modernen Medizin verwendet man die Nachtkerze inzwischen bei Neurodermitis, Arthritis, Diabetes und Sie wird häufig für Kosmetika verwendet bzw. beigemischt.  Eine verjüngende Wirkung ist jedoch nicht nur auf der Haut zu erkennen. Auch von innen tut es dem Körper gut (hemmt Entzündungen) und verhilft zu einem vitaleren Körpergefühl, mehr Lebensfreude und hoher Lebensqualität.


Okt. 2016 Sonnenhut

„Das Wesen der Pflanze ist Abschirmung, Eingrenzung, Schutzhaut. Es ist das Wesen von Echinacea, uns mit einer Schutzhaut, einem Schild zu beschirmen, an dem potenzielle Konfliktauslöser abprallen. Infektionskrankheiten entstehen aus dem Zusammenspiel der drei Faktoren: Erreger, körperliche Abwehr (Immunsystem, Milieu) und psychische Abwehr. Echinacea hat ein breites Heilspektrum. Echinacea purpurea gehört in Deutschland zu den wichtigsten Heilpflanzen, die bei Erkältung eingesetzt werden. Zu diesem Zweck wird sein Kraut zu pflanzlichen Arzneimitteln verarbeitet. Dieses wirkt außerdem nachweislich bei chronischen Erkältungskrankheiten und Infektionen der Harnwege. Auch zur Vorbeugung einer Erkältung eignet es sich. Darüber hinaus nützt es nachweislich bei der Wundheilung.


Nov. 2016 Süßholz

Süßholz ist eine vielseitige Heilpflanze. Sie hilft gegen Husten, Magengeschwüre und Kopfschmerzen und erhöht niedrigen Blutdruck. Mit seiner blutreinigenden Fähigkeit ist das Süßholz auch ein wertvoller Begleiter bei Schlankheitskuren oder gegen rheumatische Erkrankungen. Eine Tinktur aus der Wurzel gilt als entzündungshemmendes Mittel bei Arthritis oder Allergien, als verdauungsförderndes Heilmittel sowie als schleimlösend, auswurffördernd, nimmt die Heiserkeit und lindert Lungenleiden. Süßholz erhöht die Magensaftabsonderung und hat sich bei nervösen Magenbeschwerden und Darmkoliken als nützlich erwiesen. Süßholz ist in vielen Abführmitteln enthalten. Das im Süßholz enthaltene Glycyrrhizin, macht das Süßholz bis zu 50-mal süßer als Zucker. Der Süßholzsaft kann deshalb z.B. zum Süßen von Joghurts verwendet werden.

Dez. 2016 Myrrhe
Myrrhenharz wirkt desinfizierend, zusammenziehend und fördert die Wundheilung. Äußerlich angewendete Tinkturen mit dem Harz helfen sehr gut bei Entzündungen im Mund, Rachen und am Zahnfleisch. Die Volksmedizin nutzt Myrrhe zusätzlich bei leichten Darmerkrankungen und Husten.