Begriff Definition
Schöllkraut

Leberfunktionsstörungen wie Gallenblasenentzündung, Leberschwellung, Gelbsucht, Gallengries, Rheuma und Gicht. Äußerliche Wirkung gegen Warzen.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: April 2010

Schwarzkümmel

Schwarzkümmelöl verfügt über hervorragende antibakterielle und antimykotische (gegen Pilze wirkende) Eigenschaften. Das Öl wird aus dem Samen des Schwarz-kümmel gewonnen. Schwarzkümmelöl hat positive Eigenschaften auf den Herz-Kreislauf, den Zellstoffwechsel und eignet sich für verschiedene Anwendungsgebiete, etwa bei Bluthochdruck. Da Schwarzkümmelöl die Fließeigenschaften des Blutes verbessert, kann es ebenfalls bei rheumatoider Arthritis und zur Vorbeugung von Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) und von neuro-degenerativen Krankheiten wie Alzheimer angewendet werden. Schwarzkümmelöl, Borretschöl (Kräuterbrief Juli 2017) und das Nachtkerzenöl (Kräuterbrief September 2016) sind eine wesentliche Hilfe bei Neurodermitis.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: September 2017

Sonnenblume

In östlichen Ländern dient Sonnenblumenöl als Mittel zur Entschlackung und Entgiftung (für Pita-Typen). Die Volksmedizin nutzt es für Ölkuren. Ansonsten wird den Wirkstoffen der Sonnenblumenkerne ein positiver Effekt auf Haare, Haut und Nägel nachgesagt. Auch die Nerven sollen sie stärken. Äußerlich hilft das Sonnenblumen-Öl gegen Hautprobleme. Sogar Neurodermitis soll von ihm gelindert werden. Die Sonnenblume ist ein sehr guter Bodenentgifter

Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: September 2019

Sonnenhut (Echinacea)

„Das Wesen der Pflanze ist Abschirmung, Eingrenzung, Schutzhaut.
Es ist das Wesen von Echinacea, uns mit einer Schutz haut, einem Schild zu beschirmen, an dem potenzi elle Konfliktauslöser abprallen. Echinacea hat ein breites Heilspektrum. Echinacea purpurea gehört in Deutschland zu den wichtigsten Heilpflanzen, die bei Erkältung eingesetzt werden. Zu diesem Zweck wird sein Kraut zu pflanzlichen Arzneimitteln verarbeitet. Dieses wirkt außerdem nachweislich bei chronischen Erkältungskrankheiten und Infektionen der Harnwege. Auch zur Vorbeugung einer Erkältung eignet es sich. Darüber hinaus nützt es nachweislich bei der Wundheilung
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: Oktober 2016

Spitzwegerich

Seine Haupteinsatzgebiete sind die Atemwege, die Haut und die Wundheilung. Enthält ein Antibiotikum
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: Juli 2010

Steinklee

Der Steinklee wirkt entzündungshemmend sowie krampflösend. Außerdem schützt er  das Gewebe vor Wasseransammlungen (ödemprotektive Wirkung), indem die Wände der kleinsten Blutgefäße (Kapillaren) gestärkt und ihre Durchlässigkeit verbessert wird. Er verbessert die Fließeigenschaften des Blutes und fördert so den Rückstrom in die Venen. Daher wird der Steinklee vor allem bei Venenleiden, chronischer Venenschwäche (chronisch venöse Insuffizienz, CVI), mit Beschwerden wie Schmerzen und Schweregefühl in den Beinen eingesetzt. Ebenso bei Entzündungen oberflächlich gelegener Beinvenen mit Rötung und Schmerz (Thrombophlebitis). Sie fördert den Rückstrom des Blutes über die Venen in Richtung Herz und zudem den Abtransport der Lymphe.

Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: August 2018

Stiefmütterchen

Das Stiefmütterchen gilt als ein Hauptmittel bei allen Arten von Hautausschlägen, Ekzemen, Krätze, Milchschorf,
skrofulösen Hauterkrankungen, Eiterbläschen, Hautjucken u.a. Außerdem ist das Stiefmütterchenkraut sehr wirksam bei dicker, gelber Schuppenkrustenbildung (Milchschorf) bei Kleinst- und Kleinkindern.

Als Medikament erhält von: CERES, Viola tricolor Urtinktur, Stiefmütterchen-Urtinktur
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: April 2017

Storchenschnabel

Der Storchschnabel hat eine zusammenziehende, reinigende und entgiftende Wirkung vor allem in Bezug auf Gifte, die unvermittelt und meist durch Fremdeinwirkung in den Körper gelangten, wie zum Beispiel Insektengifte. Analoge »Vergiftungen« gibt es auch auf der seelischen Ebene durch das Erleiden seelischer oder körperlicher Gewaltanwendung oder infolge traumatisierender Erlebnisse wie eines unerwarteten schweren Verlusts. Sie können wie eine Art psychischen Gifts wirken, das eine seelische Lähmung, eine Apathie hervorruft.  Bei solchen Zuständen greift Geranium wirkungsvoll ein. Bei akuten Schockzuständen ist mit Geranium innerhalb kürzester Zeit eine Lösung möglich. Auf der körperlichen Ebene besitzt Geranium eine spezifische, aktivierende Wirkung auf den Lymphfluss
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: Dezember 2017

Strophanthin

Strophanthin ist ein segensreiches Arzneimittel, besonders wenn es um Stoffwechselprobleme des Herzens geht: Der Herzinfarkt und sein Vorstadium Angina pectoris, sind nach vielen Berichten weitgehend vermeidbar. Neben herzstärkender Wirkung hat Strophanthin die wichtige Funktion der Entsäuerung des Herzmuskels! So ist es das Mittel der Wahl für jede Herzmuskelstörung, die von Infekten, Vergiftungen, Ernährungs- und Stoffwechselstörungen herrühren.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: Dezember 2013

Süßholz

Süßholz hilft gegen Husten, Magengeschwüre und Kopfschmerzen und erhöht niedrigen Blutdruck. Mit seiner blutreinigenden Fähigkeit ist das Süßholz auch ein wertvoller Begleiter bei Schlankheitskuren oder gegen rheumatische Erkrankungen.
Eine Tinktur aus der Wurzel gilt als entzündungshemmendes Mittel bei Arthritis oder Allergien, als verdauungsförderndes Heilmittel sowie als schleimlösend, auswurffördernd, nimmt die Heiserkeit
und lindert Lungenleiden. Süßholz erhöht die Magensaftabsonderung und hat sich bei nervösen Magenbeschwerden und Darmkoliken als nützlich erwiesen.
Süßholz ist in vielen Abführmitteln enthalten.
Das im
Süßholz enthaltene Glycyrrhizin, macht das Süßholz bis zu 50-mal süßer als Zucker.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: November 2016

Taubnessel

Diese Pflanze wird besonders in der Frauenheilkunde, bei Atemwegserkrankungen und bei Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt.  Sie weist antibakterielle, beruhigende, krampflösende, schleimlösende, harntreibende, aber auch blutstillende und blutreinigende Eigenschaften auf. Bereits im Mittelalter galt die Taubnessel als eine Heilpflanze für Frauen.  Bis heute wird sie vor allem bei Menstruationsbeschwerden, schmerzhaften Menstruationsblutungen, Wechseljahrsbeschwerden oder Weißfluss angewendet.

Nähere Informationen im Kräuterbrief Mai 2018

Tausendgüldenkraut

Die heilende Wirkung des Tausendgüldenkrauts bezieht sich in erster Linie auf den gesamten Bereich des Verdauungstrakts. Die Bitterstoffe regen sowohl die Speichelsekretion, Magensaftabgabe als auch die Aktivität der Bauchspeicheldrüse, Leber und Galle an. Das Tausendgüldenkraut wirkt gärungshemmend. Es fördert den Stuhlgang, beseitigt Verstopfung und leitet Magengase und Stauungen ab. Es heilt Leberstörungen, Gallenkoliken, Gelbsucht usw. Aus dieser regelnden, reinigenden und stärkenden Heilwirkung folgt auch eine Vermehrung des Blutes bei Blutarmut sowie die Normalisierung eines gestörten Kreislaufs. Nicht zuletzt verschwinden auch körperliche und seelische Müdigkeit und Erschöpfung, die ja oft auf Krankheitser-scheinungen in Magen und Darm zurückgehen.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: Juli 2014

Thuja

Thuja hilft Impffolgen ausleiten, auch um Nebenwirkungen oder Nachwirkungen moderner chemisch-pharmazeutischer Medikamente zu mildern. Nachwirkungen werden meist nicht mit der Impfung in Zusammenhang gebracht, da sie Jahre
später auftreten können und anderen Ursachen zugeschrieben werden. Thuja wird bei Warzen mit großem Erfolg äußerlich angewendet

Das Thuja-öl wirkt antiseptisch, hilft bei rheumatischen Beschwerden. In den Händen eines erfahrenen Aromatherapeuten oder Arztes hilft es bei Psoriasis der Kopfhaut, Hautveränderungen, Hautausschlägen und Alopezie.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: Februar 2014

Thymian

Das im Thymian enthaltene Thymol hat eine starke desinfizierende Wirkung. Noch in einer Verdünnung von 1:3000 hemmt es das Leben der Wundbakterien. In

kleineren Mengen erweist sich Thymol beruhigend und krampfstillend, in mittleren schmerzbetäubend und einschläfernd. Der Thymiantee ist zu empfehlen bei allen Erkrankungen der Luftwege, bei Asthma, Keuchhusten, Lungenentzündung, ferner

bei Erkrankungen des Magen-Darmkanals, hier wieder besonders bei krampfartigen Zuständen, Koliken, Unterleibskrämpfen, bei Nieren- und Blasenkrämpfen.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: Oktober 2014

Vitamin 17

Die amerikanischen Wissenschaftler Dr. Ernest Krebs und Dr. John Richardson sind bei ihren Forschungen 1952 auf eine Substanz gestossen, die verstärkt in den bitteren Aprikosenkernen vorhanden ist. Sie nannten diese Amygdalin, Vitamin B17, oder Laetrile. Ein Vitamin ist eine lebenswichtige Substanz in Nahrungsmitteln. B17 wandert, durch unseren Körper und macht nur die Krebszellen unschädlich, während das Immunsystem (von Thiocyanat und Benzoesäure ) unterstützt wird.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: Februar 2013