Begriff Definition
Birke

Die Birke ist sehr heilkräftig, besonders für das Harnsystem, das heißt Nieren und Blase. Ein Birkentee beseitigt Steine und Grieß aus den Nieren und der Blase und reinigt das Blut Er lindert die Schmerzen bei Gicht und Rheuma. Bei Fieber mischt man Birke mit Lindenblüten.
Nähere Informationen im Kräuterbrief April 2014

Blutwurz

Der Tee heilt wegen der Gerbstoffe sehr gut chronische, ansteckende Darmerkrankungen, Durchfall, Katarrh, Dickdarmentzündungen, Leberschwellung und Hepatitis. Gute Wirkung wird erreicht wenn Durchfall und Verstopfung abwechseln, weil er Bakterien tötet.
Nähere Informationen im Kräuterbrief Juli 2012

Borretsch

Borretsch ist eine alte Heilpflanze. Sowohl die Blüten als auch die Blätter und das aus den Samen gewonnene Öl finden Anwendung in der Pflanzenheilkunde. Traditionell wird Borretsch gegen Herzschwäche und Melancholie verwendet. Er bereitet auch gutes Blut und er ist beruhigend, entgiftend, entzündungshemmend, erweichend, schleimlösend, schweißtreibend. Bei Menschen die unter Neurodermitis leiden kann Borretsch helfen.

Borretsch wird wahlweise als Tee oder frisch als Salatgewürz angewendet.
Nähere Informationen im Kräuterbrief Juli 2017

Brahmi

Brahmi wird traditionell gegen eine Reihe von Beschwerden wie Angst, Vergesslichkeit und kognitive Störungen und vor allem zur Intelligenzsteigerung sowie zur allgemeinen Verbesserung der Gedächtnisleistung von Kurzzeit- und Langzeitgedächtnis verwendet.

Brahmi wird auch als Anti-Aging-Kraut verwendet, was durch die Förderung der kognitiven Fähigkeiten zu erklären ist.
Nähere Informationen im Kräuterbrief Februar 2016

Brennnessel

Die Brennnessel ist sehr reich an Mineralien. Wegen ihres Eisenreichtums trägt sie zur Erneuerung der roten Blutkörperchen bei. So versorgt sie den Körper mit Sauerstoff und schützt ihn gegen Blutarmut.
Ein gefürchteter Feind im Blut ist die Harnsäure, aus der das schwerste Gicht- und Rheumatismusleiden entstehen kann. Wissenschaftlich ist inzwischen erwiesen, daß Brennnesseln stark entwässernd auf unseren Körper wirken, deshalb werden sie den Rheumakranken empfohlen. Sie vermindert die Harnsäure.
Nähere Informationen im Kräuterbrief Mai 2012

Chanca Piedra

Chanca piedra heißt übersetzt „Steinezertrümmerer“. Chanca piedra hat diuretische (harntreibend), spasmolythische (krampflösend) und entzündungshemmende Wirkungen. Er senkt den Blutdruck und Blutzuckerspiegel und fördert die Leber-funktionen. Chanca piedra-Extrakt reduziert die Größe von Kalziumkristallen und beugt der Zusammenballung von Kalziumkristallen vor. Dadurch wirkt Chanca piedra am Anfangsstadium der Kristallformierung und hält die Kristallformationen in einer Größe, die eine leichte und schmerzfreie Ausscheidung möglich macht. Weiterhin wurden Alkaloide gefunden, die die spezifischen Eigenschaften haben, die Muskeln um die Harn- und Gallenwege zu entspannen, was die Ausscheidung von Steinen ohne Schmerzen erleichtert.
Nähere Informationen im Kräuterbrief Dezember 2014

Chiasamen

Er verhindert die Entstehung verschiedener Darmerkrankungen, Durchfall, Verstopfung, harten Stühlen und Symptomen eines Reizdarmes. Durch die hohe Quelleigenschaft beschleunigt sie die Ausscheidung von Schlacken- und Giftstoffen aus dem Körper. Bestehenden und potentiellen Krankheiten können sie somit entgegenwirken bzw. vorbeugen. Zugleich fördert ihre große Nährstoffdichte den gesunden Gewebeaufbau. Die Quelleigenschaft – die Wasseraufnahme – bei Chia-Samen ist 12
Chiasamen wirkt auch bei den
vier bekanntesten Zivilisationskrankheiten unserer Zeit (Metabolische Syndrom), hohe Blutzuckerwerte, hohe Blutfett- bzw. Cholesterinspiegel, Bluthochdruck, und Übergewicht.
Nähere Informationen im Kräuterbrief April 2016

Cistrose

In der Zistrose (Cistus) sind Polyphenole, die in der Lage sind, dass Herz-Kreislaufsystem zu stabilisieren, das Immunsystem zu stärken und den Zellstoffwechsel zu schützen. Die antibakterielle und antivirale Wirkung des Cistus-Tees ist verblüffend. Als eine Art Zauberpflanze mit der Lizenz zum Töten bekämpft Cistus neben Bakterien auch Pilze und Viren. Es wirkt schleimlösend bei Husten und Bronchitis, neutralisiert freie Radikale, steigert die Abwehrkräfte, wirkt entzündungshemmend bei rheumatischen Erkrankungen, regt das Nervensystem an, entschlackt und schwemmt Schwermetalle und Gifte durch die Polyphenole aus dem Körper.

Efeu

Hedera comp. Efeublätter-Komplex Firma Ceres

1gr. enthält:
400mg Efeublätter, 350mg Thymian, 150gr. Andorn(Marrubium), 100gr. Süßholz(Glycyrrhiza)
Die Bestandteile ergänzen sich in ihren Eigenschaften und decken mehrere Typen und Ursachen von Bronchialerkrankungen ab. Das Mittel wirkt krampf- und schleimlösend sowie auswurffördernd und ist bei allen Formen von Husten angezeigt.
Andornextrakte wirken leicht schleimlösend und fördern den Auswurf von Sekret aus den Bronchien. Daher kommt Andorn traditionell bei Atemwegserkrankungen zum Einsatz.
Nähere Informationen im Kräuterbrief Februar 2018

Eibisch

Als sogenannte Schleimdroge (Mucilaginosum: Arzneimittel aus pflanzlichen Schleimdrogen) eignet sich Eibisch besonders für akut entzündliche Atemwegserkrankungen, vor allem in der Anfangsphase von Erkältungen. Eibisch wirkt sehr mild und ist gut verträglich.
Der Eibisch entfaltet auch seine schützende und heilungsfördernde Eigenschaft – auch als Tee eingenommen – nachweisbar über entzündeten Schleimhäuten im Magen, ohne den Verdauungstrakt an sich zu beeinflussen. Auch stark gewürzte Speisen werden so besser verträglich, Bauchschmerzen und saures Aufstoßen lassen nach.
Eibisch ist nach Einschätzung der Kommission E bei Schleimhautentzündungen im Mund- und Rachenraum, Heiserkeit, trockenem Reizhusten, trockener Schleimhaut und leichten Entzündungen der Magenschleimhaut geeignet und ausreichend in der Wirksamkeit belegt.
Nähere Informationen im Kräuterbrief Januar 2019

Eisenkraut

Eisenkraut ist ein bitteres Tonikum und wird als harntreibendes Mittel und zur Reizlinderung bei verschiedenen Hautleiden und schlecht heilenden Wunden eingesetzt. Weitere Anwendungen des Eisenkrautes sind bei Nieren-, Blasenbe-schwerden, Rheuma sowie zur Anregung der Milchbildung in der Stillzeit. Zahlreiche traditionelle Anwendungen sind überliefert, wie die Behandlung von Fieber, Husten, Halsschmerzen, Asthma, Schmerzen, Leber- und Nierenbeschwerden sowie Stoffwechselstörungen.
Nähere Informationen im Kräuterbrief April 2015

Enzianwurzel

Die Enzianwurzel ist ein klassisches Bittermittel, das nicht nur die Verdauung fördert, sondern auch den ganzen Körper stärkt. Enzianwurzeln helfen bei Beschwerden wie Appetitlosigkeit, Völlegefühl, Blähungen und Gallenstörungen.
Nähere Informationen im Kräuterbrief Dezember 2012

Esskastanie

Die Früchte der Esskastanie, enthalten besonders viel Stärke und sättigen rasch. Stärke bewirkt, dass der Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigt und dann länger stabil bleibt. Damit sind die Früchte (Maroni) als Energiespender für zwischendurch ideal. Der hohe Gehalt an Kalium kann in Stresssituationen blutdrucksenkend wirken. Mit nur 10 Kastanien kann man die Hälfte des Tagesbedarfs an Kalium decken.
Die Blüte der Esskastanie wird in der Bachblütentherapie unter dem englischen Namen Sweet Chestnut verwendet. Die Bachblüte Sweet Chestnut steht in Verbin-dung mit der Hoffnung und der Erlösung. Sie ist das Heilmittel für die Seelenqual und Verzweif lung.
Nähere Informationen im Kräuterbrief Oktober 2015

Fenchel

Eines seiner wichtigsten Anwendungsgebiete des Fenchel ist Husten mit festsitzen-dem Schleim, von dem viele während der kalten Winterzeit betroffen sind.

Das zweite Anwendungsgebiet ist der Magen-Darmtrakt. Bei Blähungen und Druck-gefühl in der Bauchgegend ist der Fenchel ein wirkungsvolles Mittel. Fenchel regt die Ausscheidung von Darmgasen und des Harns an, reguliert Verdauung und lindert Krämpfe. Er verhindert ungesunde Darmentzündungen, wie er die Bakterien-vermehrung zügelt und antiseptisch wirkt.
Nähere Informationen im Kräuterbrief September 2015

Flohsamen

Flohsamen verhindert die Entstehung verschiedener Darmerkrankungen, Durchfall, Verstopfung, harten Stühlen und Symptomen eines Reizdarmes. Durch die hohe Quelleigenschaft beschleunigt er die Ausscheidung von Schlacken- und Giftstoffen aus dem Körper. Bestehenden und potentiellen Krankheiten kann er somit entgegenwirken bzw. vorbeugen. Zugleich fördert die große Nährstoffdichte den gesunden Gewebeaufbau. Die Quelleigenschaft – die Wasseraufnahme –bei Flohsamen-Schalen ist 40 Fach.
Flohsamen wirkt bei den
vier bekanntesten Zivilisationskrankheiten unserer Zeit (Metabolische Syndrom), hohe Blutzuckerwerte, hohe Blutfett- bzw. Cholesterinspiegel, Bluthochdruck, und Übergewicht.

Nähere Informationen im Kräuterbrief: April 2016