Begriff Definition
Enzianwurzel

Die Enzianwurzel ist ein klassisches Bittermittel, das nicht nur die Verdauung fördert, sondern auch den ganzen Körper stärkt. Enzianwurzeln helfen bei Beschwerden wie Appetitlosigkeit, Völlegefühl, Blähungen und Gallenstörungen.
Nähere Informationen im Kräuterbrief Dezember 2012

Esskastanie

Die Früchte der Esskastanie, enthalten besonders viel Stärke und sättigen rasch. Stärke bewirkt, dass der Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigt und dann länger stabil bleibt. Damit sind die Früchte (Maroni) als Energiespender für zwischendurch ideal. Der hohe Gehalt an Kalium kann in Stresssituationen blutdrucksenkend wirken. Mit nur 10 Kastanien kann man die Hälfte des Tagesbedarfs an Kalium decken.
Die Blüte der Esskastanie wird in der Bachblütentherapie unter dem englischen Namen Sweet Chestnut verwendet. Die Bachblüte Sweet Chestnut steht in Verbin-dung mit der Hoffnung und der Erlösung. Sie ist das Heilmittel für die Seelenqual und Verzweif lung.
Nähere Informationen im Kräuterbrief Oktober 2015

Fenchel

Eines seiner wichtigsten Anwendungsgebiete des Fenchel ist Husten mit festsitzen-dem Schleim, von dem viele während der kalten Winterzeit betroffen sind.

Das zweite Anwendungsgebiet ist der Magen-Darmtrakt. Bei Blähungen und Druck-gefühl in der Bauchgegend ist der Fenchel ein wirkungsvolles Mittel. Fenchel regt die Ausscheidung von Darmgasen und des Harns an, reguliert Verdauung und lindert Krämpfe. Er verhindert ungesunde Darmentzündungen, wie er die Bakterien-vermehrung zügelt und antiseptisch wirkt.
Nähere Informationen im Kräuterbrief September 2015 und Dezember 2021

Flohsamen

Flohsamen verhindert die Entstehung verschiedener Darmerkrankungen, Durchfall, Verstopfung, harten Stühlen und Symptomen eines Reizdarmes. Durch die hohe Quelleigenschaft beschleunigt er die Ausscheidung von Schlacken- und Giftstoffen aus dem Körper. Bestehenden und potentiellen Krankheiten kann er somit entgegenwirken bzw. vorbeugen. Zugleich fördert die große Nährstoffdichte den gesunden Gewebeaufbau. Die Quelleigenschaft – die Wasseraufnahme –bei Flohsamen-Schalen ist 40 Fach.
Flohsamen wirkt bei den
vier bekanntesten Zivilisationskrankheiten unserer Zeit (Metabolische Syndrom), hohe Blutzuckerwerte, hohe Blutfett- bzw. Cholesterinspiegel, Bluthochdruck, und Übergewicht.

Nähere Informationen im Kräuterbrief: April 2016

Frauenmantel

Es gibt kaum einen Bereich des Körpers, auf den der Frauenmantel nicht wohltuend einwirken kann. Zumindest sagt das die Volksheilkunde.

Das liegt wohl an seinen Pflanzenhormonen, die dem weiblichen Progesteron ähneln. Dadurch kann der Frauenmantel Mangelzustände ausgleichen, die zu prämen-struellen Störungen und zu Wechseljahrsbeschwerden führen. Zudem wirkt der Frauenmantel entkrampfend, was auch sehr günstig für die Gebärmutter ist.
Der Frauen-Tee lindert Menstruationsbeschwerden, das prämenstruelle Syndrom und auch die Probleme der beginnenden Wechseljahre.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: Mai 2010

Galactose

Galaktose ist wie Glukose ein wichtiger Energielieferant. Es gibt allerdings einen entscheidenden Unterschied: Glukose kommt nur mit dem Schlüssel „Insulin“ in die Zellen. Insulin aktiviert ein Schloss, den sogenannten Insulinrezeptor. Dieser Rezeptor öffnet für Glukose das Tor (Glukosetransporter) in die Zellen. Galaktose wird ganz ohne Schlüssel und Schloss direkt in die Zellen transportiert. Galaktose kann für das Gehirn einen Zuckerersatz darstellen. Die Gehirnzellen sind auf Zucker zur Energiegewinnung angewiesen. Andere Zellen sind in der Lage, Energie auch aus weiteren Nährstoffen wie Fetten zu gewinnen – nicht aber das Gehirn: Es benötigt pro Tag rund 150 Gramm Zucker (Glukose). D-Galaktose kann Studien zufolge zur Verbesserung der Gedächtnisleistung beitragen und gegen leichte Formen von Demenz helfen.
Nähere Informationen im Kräuterbrief März 2020

Gänseblümchen

Das Gänseblümchen wird In der Volksheilkunde als Blutreinigungsmittel in Form von Frühjahrskuren verwendet. Es ist hilfreich beschrieben bei Erkältungen, Angina, Asthma, Bronchitis, Verstopfung, Leberleiden, Gelbsucht, Nierenleiden, Blasenleiden, Gicht, Rheuma, Hautflecken, Wunden, Furunkeln, Wassersucht, Leukorrhö sowie bei schmerzhafter und zu starker Menstruation. Es unterstützt den Stoffwechsel und die Funktion der Leber, es wirkt verdauungsfördernd und ist ein einfaches Mittel zur Entgiftung des Körpers.
Nähere Informationen im Kräuterbrief März 2014

Gänsefingerkraut

Der Tee heilt wegen der Gerbstoffe sehr gut chronische, ansteckende Darmerkrankungen, Durchfall, Katarrh, Dickdarmentzündungen, Leberschwellung und Hepatitis. Gute Wirkung wird erreicht wenn Durchfall und Verstopfung abwechseln, weil er Bakterien tötet.
Nähere Informationen im Kräuterbrief Juli 2012

Giersch

Giersch entsäuert den Körper und vertreibt das „Zipperlein“ aus den schmerzenden Gelenken. Der Giersch hat eine abführende, antirheumatische, beruhigende, entgiftende, entwässernde, entzündungshemmende, harnsäurelösende, harntreibende, verdauungsfördernde Wirkung. Giersch ist ein traditionelles Heilmittel gegen Gicht Rheuma und Ischias.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: Juni 2017

Ginkgo

Der Ginkgobaum ist heute eine bedeutende Heilpflanze in der Altersheilkunde (Geriatrie), aber auch in der Tinnitus-Therapie und bei Krankheiten, die die Arterien betreffen. Es schützt Nervenzellen vor schädlichen Einflüssen und unterstützt die Funktion bestimmter Botenstoffe im Gehirn, die Gedächtnis und Lernen beeinflussen. Zudem greifen die Stoffe hemmend in die Blutgerinnung ein, verbessern die Fließeigenschaften des Blutes und fangen freie Radikale ein.
Im alten China wurde der Ginkgobaum sehr geschätzt, da ihm verjüngende Wirkung zugesprochen wurde.

Der Ginkgo hilft beim Konzentrieren und dass man die Geistesarbeit besser verkraftet, z.B. ohne Kopfschmerzen. Das Gedächtnis und das Lernvermögen verbessert.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: Januar 2016

Ginseng

Der Ginseng eine Wurzel für jedes Gebrechen.

Der Ginseng wird seiner universellen Heilkräfte wegen seit Jahrtausenden als ‚grünes Gold‘ verehrt. Er hilft unter anderem bei Streß, stärkt die Abwehrkräfte und wirkt als verjüngendes Lebenselixier. Bessere Weiterleitung von Nervenimpulse und somit Erhöhung der Konzentration, Reaktion und Auffassungsgabe. Wirkt anregend auf die Konzentration- und Leistungsfähigkeit und wird daher auch in der Geriatrie gern verwendet.

Gojibeere

Die Goji Beere besitzt viele gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe in konzentrierter Form und soll daher effektiv wirksam sein für die Stärkung des Immunsystems, die Gesunderhaltung der Augen, sowie zur Vorbeugung vor Arteriosklerose und Diabetes.
Außerdem beugt sie angeblich Stress und Erschöpfungszuständen vor oder unterstützt den Körper im Akutfall bei der Regeneration. Auch bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen soll sie eine positive Wirkung entfalten.
Aufgrund ihres ungewöhnlich hohen Gehalts an Mineralien, Spurenelementen und Vitaminen, das sich in der Form in keiner anderen Frucht finden lässt, steigt die Nachfrage an den Beeren stetig.
In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird die Goji Beere wie kaum eine andere Pflanze geschätzt. Man schreibt ihr lebensverlängernde Eigenschaften zu und nutzt neben den Früchten auch die Blätter, die Samen, die Rinde und die Wurzeln.

 Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: Januar 2020

Goldrute

Bestes organspezifisches Nierenmittel. Die Goldrute hat eine starke Wirkung auf das Gewebe der Nieren, kann es stärken, heilen und neu aufbauen, sie kann also die Funktion der Niere stärken.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: August 2011

Gotu Kola

Wie Brahmi (Bacopa monnieri) gilt Gotu Kola als eine die Intelligenz steigernde Pflanze. Brahmi wird bevorzugt zur Behandlung psychischer Störungen eingesetzt, während Gotu Kola mehr als allgemein verbesserndes Tonikum anzusehen ist. Laut Studien soll in Gotu Kola ein Vitamin nachgewiesen worden sein, das in keiner anderen bekannten Pflanzenart vorkommt und so als „Jugendvitamin X“ getauft wurde. Dieses Vitamin soll unser Drüsensystem beeinflussen und den gesamten Körper vitalisieren.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: März 2016

Gundermann

Die Heilwirkung des Gundermann beruht auf dem Gehalt an Gerbstoffen, Bitterstoffen ätherischem Öl und Cholin. Er wirkt entzündungshemmend, schmerzlindernd, zusammenziehend, schleimlösend, anregend auf Blase, Nieren und Milz, und er hat eine regulierende Wirkung auf den Stoffwechsel. Er hilft bei chronischen Eiterprozessen, und langwierigen Stoffwechselkrankheiten. Er wird auch zur Ausschwemmung von Schwermetallen, besonders von Blei eingesetzt.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: Juni 2013