Begriff Definition
Kalmus

Der Gebrauch der Kalmuswurzel gilt als das beste Magenheilmittel. Von großem Nutzen ist er bei solchen Krankheiten, die durch allgemeine Schwäche und Reizlosigkeit der Verdauungsorgane veranlasst werden, sowie bei Drüsenleiden und Gicht, sodann gegen öfter wiederkehrende Magenblähung und Darmblähung, Kolik und schmerzhaftem Durchfall.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: November 2012

Kamille

Die Kamille ist eines der besten Frauen-und Kindermittel. Die schmerzstillende, beruhigende und krampfstillende Eigenschaft löst die Eklampsie, jene argen Krämpfe mit Bewußtlosigkeit, an denen Schwangere, Wöchnerinnen oder Kleinkinder zu leiden haben. Diese Eigenschaften macht die Kamille unentbehrlich bei allen nervösen Erscheinungen von Reizbarkeit, Überempfindlichkeit, bei Neuralgien, bei Rheuma, Hexenschuß, bei innerer Unruhe, Hast, Schlaflosigkeit, geistiger Abgespanntheit und Übermüdung usw. Ferner ist die Kamille nicht wegzudenken bei der Behandlung aller Erkrankungen des Magens und Darms, so bei Magenkrämpfen, Dickdarmentzündungen, Diarrhöe, Darmentzündung (Enteritis), Magenkatarrh bzw. Magenentzündung (Gastritis), Magenblähungen, bei zu starker Magensäure (Hperacidität), bei Beseitigung der Fäulnisgase und schließlich bei Nieren-, Leber und Gallenleiden.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: Juni 2015

Kapuzinerkresse

Die Heilpflanze Karde wirkt antibakteriell, blutreinigend, harntreibend, schweisstreibend und Ödeme. Man kann sie als Tee, Tinktur, Umschlag oder Bäder anwenden. Die wichtigsten Anwendungsgebiete von Karde sind Borreliose, Immunsystem stärkend, Magenschwäche, Kopfschmerzen und Hautkrankheiten.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief:
Oktober 2020

Karde

Die Heilpflanze Karde wirkt antibakteriell, blutreinigend, harntreibend, schweisstreibend und Ödeme. Man kann sie als Tee, Tinktur, Umschlag oder Bäder anwenden. Die wichtigsten Anwendungsgebiete von Karde sind Borreliose, Immunsystem stärkend, Magenschwäche, Kopfschmerzen und Hautkrankheiten.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief:
März 2012

Knoblauch

Gut für die Gesundheit der Gefäße, .Gefäßverengung. In der Medizin gilt Knoblauch daher als vorbeugendes Mittel gegen Arteriosklerose, bei erhöhten Blutfettwerten, hohem Blutdruck, d.h. für Gefäßverkalkung. Er ist ein Mittel gegen Darmparasiten (Madenwürmer), hilft auch bei Bronchitis, da die ätherischen Öle zu einem großen Teil über die Lunge ausgeschieden werden.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: Oktober 2011

Knoblauchrauke

Das Knoblauchskraut besitzt nahezu die gleichen Eigenschaften wie der echte Knoblauch, wenn es in frischem Zustand verwendet wird. Ja mehr noch, es zeigt nicht die ätzende Wirkung des Knoblauchs. Der Tee aus dieser Pflanze soll nach Pfarrer Künzle bösartige, innere Geschwüre heilen und hartnäckige Katarrhe wie auch Würmer vertreiben. Das Gurgelwasser festigt die lockeren Zähne und heilt nässende Wunden.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: Mai 2017

Königskerze

Die ganze Pflanze enthält pflanzlichen Schleim. Sie zählt neben Eibisch und den Käsepappeln zu den schleimreichsten Heilpflanzen.

Königskerzenblüten sind mit ihren Flavonoiden und Saponinen Balsam für alle Schleimhäute im Körper. Die enthaltenen Schleimstoffe überziehen die gereizten Körperschleimhäute mit einer schützenden Schicht und helfen bei Halsschmerzen, Heiserkeit, Reizhusten und allen Bronchialerkrankungen. Sie helfen auch bei Allergien und allergischem Asthma. Auch die angegriffenen Schleimhäute von Ohren und Magen beruhigen sich wieder.
Der Tee ist eines der besten Naturheilmittel bei den entzündlichen Erkrankungen der Luftwege, sei es Heiserkeit, Husten, Bronchialkatarrh, Bronchitis oder Keuchhusten.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: August 2016

Kurkuma

Kurkuma gilt als bedeutende Arznei in der indischen Medizin. Kurkuma wird eingesetzt unteranderem gegen Osteoporose, Übergewicht, Entzündungen, Schlaganfall und Herzinfarkt, Alzheimer, hemmt Tumorbildung, Atemwegserkrankungen, Darmerkrankungen und entgiftet Quecksilber.
Für eine verbesserte Aufnahme von Kurkuma verwendet man die Substanz Piperin das zu 5-8% im schwarzen Pfeffer vorhanden ist. Durch diese Kombination Piperin mit Kurkuma wird eine Steigerung der Aufnahme von Kurkuma um das 20fache.erreicht.
  Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief:  November 2015

Labkraut

Die beiden bekanntesten Labkräuter sind das Klettenlabkraut und das Echte Labkraut.

Sie reinigen Niere, Leber, Bauchspeicheldrüse und Milz von toxischen Stoffen. Die Lymphdrüsen werden mit Hilfe von Labkraut entgiftet.
Aus der Volksheilkunde ist überliefert, daß Labkraut auch bei Epilepsie, Nervenleiden, Urinverhalten, Steinbeschwerden und der Schilddrüse eingesetzt wird. Auch wird das
Labkraut sehr gerne zur Bekämpfung aller Hautschäden, wie Flechten, Ekzeme, Hautunreinheiten angewendet.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: August 2015

Lärchenharz

Lärchenharz enthält Naturantibiotika sowie Kortisonwirkung und stärkt das Immunsystem, baut Cholesterin und Harnsäure ab, reinigt den Darm, vertreibt Rheuma und Gicht. Die bakteriostatische Heilwirkung des Lärchenharzes ist so stark, dass es früher als Prophylaxe gegen Malaria verwendet wurde.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: Februar 2010

Lein, Flachs, Leinsamen

Lein stellt ein wertvolles Nahrungsmittel dar und war gekürte Heilpflanze des Jahres 2005.  Leinsamen enthalten viele Ballaststoffe sowie einen hohen Anteil an Kalium. Man verbackt sie in Brot und streut sie über Müsli. Sie regen die Verdauung an. Die Schleimsubstanzen im Leinsamen zählen zusammen mit der Samenschale zu den Ballaststoffen. Der Lein wird bei Hauterkrankungen, Verstopfung, Drüsenschwellungen, Entzündungen der Atemwege und des Magen-Darm-Bereichs verwendet. Er wirkt abführend, entzündungshemmend, krampflösend sowie schmerzstillend.

Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: Mai 2013

Liebstöckel

Die Heilpflanze ist vor allem wegen ihrer entwässernden Wirkung bekannt. Liebstöckel findet aber auch bei Gastritis und Beschwerden des Zwölffingerdarm Verwendung. Auch bei Verstopfung und Blähungen hat er sich bewährt.

Vorsicht ist bei Nierenkrankheiten geboten.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: Mai 2013

Löwenzahn

Wirkt galletreibend, harntreibend und entwässernd, blutreinigend, schleimlösend, appetitanregend und förderlich bei der Fettverdauung. So wird er bei Störungen des Gallenflusses, Gallen und Leberstörungen, Wassersucht, Appetitlosigkeit, Darmträgheit, Verstopfung, Gicht, Rheuma und zur Entschlackung angewendet.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: Mai 2011

Lungenkraut

Durch die enthaltene Kieselsäure und den Schleim wirkt das Lungenkraut lindernd auf Reizhusten und Entzündungen der oberen Luftwege. Es ist besonders bei allen Katarrhen der Luftwege, bei Husten mit viel Schleimauswurf, bei grippösen Erscheinungen, bei Lungenentzündung, chronischer Bronchitis und Lungentuberkulose mit Erfolg anzuwenden.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: März 2017

Mädesüß

Besondere Beachtung finden die im Mädesüß enthaltenden Salicylsäure-Verbindungen. Salicylsäure wird heutzutage meist chemisch synthetisiert und als Acetylsalicylsäure in vielen Schmerzmitteln (z.B. Aspirin) angeboten. Sie hat eine schmerzstillende, entzündungshemmende und antimikrobielle Wirkung. Doch nicht nur die Salicylsäure macht das Mädesüß zu einem begehrten Heilkraut, sondern auch die enthaltenen Gerbstoffe. Der enthaltene Gerbstoff Ellagitannin sorgt z.B. dafür, dass Schleimhäute geschützt werden. Außerdem wirkt er antioxidativ.

Mädesüß findet Anwendung bei der Behandlung von entzündlicher Haut oder Akne, bei Kopfschmerzen und Migräne.

Gegen Venenleiden hilft eine Kombination aus Echtem Steinklee (Melilotus officinalis)(Kräuterbrief 8/18), Echtem Mädesüß (Filipendula ulmaria) und Stechendem Mäusedorn (Ruscus aculeatus) (Kräuterbrief 12/20) wie in Veneo 093 Bio Tabletten von Dr. Pandalis. Die drei heimischen Heilkräuter ergänzen sich gegenseitig in ihren positiven Wirkungen. So kann der Steinklee den Abbau von Ödemen fördern und ihre Entstehung verhindern, Mäusedorn kann die Ausscheidung von überschüssigem Wasser unterstützen, die Venenmuskulatur stärken und die Gefäßwände schützen. Mädesüß schließlich enthält schmerz- und entzündungshemmende Stoffe und kann der Bildung von Thromben vorbeugen. Eine Tinktur aus Mädesüß-Blüten eignet sich bei schmerzenden Gelenken, bei Rheuma, Gicht und Cellulite. Das Mädesüß wird häufig für die Aromatisierung von selbst hergestellten Getränken oder für die Herstellung von Gelees verwendet.

Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: November 2017