Begriff Definition
Schisandra

Die aus China stammende Pflanze nennt sich auch die "Beere der fünf Geschmäcker", aufgrund ihres ungewöhnlichen Aromas. Die Schisandra Beere wird vor allem in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) angewendet. Hier kommt sie schon seit mehreren tausend Jahren bei unterschiedlichen Beschwerden zur Verwendung. Die Anwendung fokussiert sich dabei vor allem auf Leiden des Herzen, der Lunge und der Nieren. Die Beere ist stärkend und regenerierend. Sie kann Krämpfe lösen und Entzündungen hemmen. Die Beere reinigt das Blut und steigert die Leistung des Gedächtnis. Sie soll auch als Aphrodisiakum dienen und die Libido von Mann und Frau anregen können. Außerdem schützen und verjüngen die Antioxidanten der Beere die eigenen Körperzellen. Daher gilt die Beere auch als eine Art Jungbrunnen, mit der man mit weniger Alterserscheinungen alt werden kann.

Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: Dezember 2019

Schlehdorn

Die Schlehenfrüchte geben einen Schutz für’s Immunsystem von der Steinzeit bis heute Sie enthalten Gerbsäuren, Fruchtsäuren, Mineralien und Vitamin C. Im Frühling, wenn Sie vom langen Winter erschöpft sind oder eine hartnäckige Erkältung nicht auskuriert haben, verleihen die Schlehenfrüchte neue Kräfte. Sie unterstützen die Rekonvaleszenz und sind eine vitaminreiche Stärkung. Schlehe bringt den Körper in Schwung.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: November 2013

Schlüsselblume

Die Schlüsselblume wirkt entkrampfend und schleimlösend, sie ist als Hustentee sehr geeignet. Sie wirkt vor allem gut, wenn der Schleim festsitzt. Linderung eines Altershustens.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief:März 2010

 

Schneeglöckchen

Das Schneeglöckchen kann den Krankheitsverlauf bei Alzheimer und Demenz verlangsamen, es ist auch für seine menstruationsfördernde Wirkung bekannt.

Der Wirkstoff Galantamin ist dafür verantwortlich. Er befindet sich in den Blättern und in der Zwiebel. Anfangs wurde diese Substanz zur Behandlung von Kinderlähmung und Nervenschmerzen eingesetzt.
In der Homöopathie wird das Schneeglöckchen bei heftigem Herzklopfen, unregelmäßig schnellem Puls und Herzschwäche bis zum Kollaps eingesetzt.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: März 2014

Schöllkraut

Leberfunktionsstörungen wie Gallenblasenentzündung, Leberschwellung, Gelbsucht, Gallengries, Rheuma und Gicht. Äußerliche Wirkung gegen Warzen.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: April 2010

Schwarzkümmel

Schwarzkümmelöl verfügt über hervorragende antibakterielle und antimykotische (gegen Pilze wirkende) Eigenschaften. Das Öl wird aus dem Samen des Schwarz-kümmel gewonnen. Schwarzkümmelöl hat positive Eigenschaften auf den Herz-Kreislauf, den Zellstoffwechsel und eignet sich für verschiedene Anwendungsgebiete, etwa bei Bluthochdruck. Da Schwarzkümmelöl die Fließeigenschaften des Blutes verbessert, kann es ebenfalls bei rheumatoider Arthritis und zur Vorbeugung von Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) und von neuro-degenerativen Krankheiten wie Alzheimer angewendet werden. Schwarzkümmelöl, Borretschöl (Kräuterbrief Juli 2017) und das Nachtkerzenöl (Kräuterbrief September 2016) sind eine wesentliche Hilfe bei Neurodermitis.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: September 2017

Sonnenblume

In östlichen Ländern dient Sonnenblumenöl als Mittel zur Entschlackung und Entgiftung (für Pita-Typen). Die Volksmedizin nutzt es für Ölkuren. Ansonsten wird den Wirkstoffen der Sonnenblumenkerne ein positiver Effekt auf Haare, Haut und Nägel nachgesagt. Auch die Nerven sollen sie stärken. Äußerlich hilft das Sonnenblumen-Öl gegen Hautprobleme. Sogar Neurodermitis soll von ihm gelindert werden. Die Sonnenblume ist ein sehr guter Bodenentgifter

Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: September 2019

Sonnenhut (Echinacea)

„Das Wesen der Pflanze ist Abschirmung, Eingrenzung, Schutzhaut.
Es ist das Wesen von Echinacea, uns mit einer Schutz haut, einem Schild zu beschirmen, an dem potenzi elle Konfliktauslöser abprallen. Echinacea hat ein breites Heilspektrum. Echinacea purpurea gehört in Deutschland zu den wichtigsten Heilpflanzen, die bei Erkältung eingesetzt werden. Zu diesem Zweck wird sein Kraut zu pflanzlichen Arzneimitteln verarbeitet. Dieses wirkt außerdem nachweislich bei chronischen Erkältungskrankheiten und Infektionen der Harnwege. Auch zur Vorbeugung einer Erkältung eignet es sich. Darüber hinaus nützt es nachweislich bei der Wundheilung
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: Oktober 2016

Spitzwegerich

Seine Haupteinsatzgebiete sind die Atemwege, die Haut und die Wundheilung. Enthält ein Antibiotikum
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: Juli 2010

Steinklee

Der Steinklee wirkt entzündungshemmend sowie krampflösend. Außerdem schützt er  das Gewebe vor Wasseransammlungen (ödemprotektive Wirkung), indem die Wände der kleinsten Blutgefäße (Kapillaren) gestärkt und ihre Durchlässigkeit verbessert wird. Er verbessert die Fließeigenschaften des Blutes und fördert so den Rückstrom in die Venen. Daher wird der Steinklee vor allem bei Venenleiden, chronischer Venenschwäche (chronisch venöse Insuffizienz, CVI), mit Beschwerden wie Schmerzen und Schweregefühl in den Beinen eingesetzt. Ebenso bei Entzündungen oberflächlich gelegener Beinvenen mit Rötung und Schmerz (Thrombophlebitis). Sie fördert den Rückstrom des Blutes über die Venen in Richtung Herz und zudem den Abtransport der Lymphe.

Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: August 2018

Stiefmütterchen

Das Stiefmütterchen gilt als ein Hauptmittel bei allen Arten von Hautausschlägen, Ekzemen, Krätze, Milchschorf,
skrofulösen Hauterkrankungen, Eiterbläschen, Hautjucken u.a. Außerdem ist das Stiefmütterchenkraut sehr wirksam bei dicker, gelber Schuppenkrustenbildung (Milchschorf) bei Kleinst- und Kleinkindern.

Als Medikament erhält von: CERES, Viola tricolor Urtinktur, Stiefmütterchen-Urtinktur
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: April 2017

Storchenschnabel

Der Storchschnabel hat eine zusammenziehende, reinigende und entgiftende Wirkung vor allem in Bezug auf Gifte, die unvermittelt und meist durch Fremdeinwirkung in den Körper gelangten, wie zum Beispiel Insektengifte. Analoge »Vergiftungen« gibt es auch auf der seelischen Ebene durch das Erleiden seelischer oder körperlicher Gewaltanwendung oder infolge traumatisierender Erlebnisse wie eines unerwarteten schweren Verlusts. Sie können wie eine Art psychischen Gifts wirken, das eine seelische Lähmung, eine Apathie hervorruft.  Bei solchen Zuständen greift Geranium wirkungsvoll ein. Bei akuten Schockzuständen ist mit Geranium innerhalb kürzester Zeit eine Lösung möglich. Auf der körperlichen Ebene besitzt Geranium eine spezifische, aktivierende Wirkung auf den Lymphfluss
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: Dezember 2017

Strophanthin

Strophanthin ist ein segensreiches Arzneimittel, besonders wenn es um Stoffwechselprobleme des Herzens geht: Der Herzinfarkt und sein Vorstadium Angina pectoris, sind nach vielen Berichten weitgehend vermeidbar. Neben herzstärkender Wirkung hat Strophanthin die wichtige Funktion der Entsäuerung des Herzmuskels! So ist es das Mittel der Wahl für jede Herzmuskelstörung, die von Infekten, Vergiftungen, Ernährungs- und Stoffwechselstörungen herrühren.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: Dezember 2013

Süßholz

Süßholz hilft gegen Husten, Magengeschwüre und Kopfschmerzen und erhöht niedrigen Blutdruck. Mit seiner blutreinigenden Fähigkeit ist das Süßholz auch ein wertvoller Begleiter bei Schlankheitskuren oder gegen rheumatische Erkrankungen.
Eine Tinktur aus der Wurzel gilt als entzündungshemmendes Mittel bei Arthritis oder Allergien, als verdauungsförderndes Heilmittel sowie als schleimlösend, auswurffördernd, nimmt die Heiserkeit
und lindert Lungenleiden. Süßholz erhöht die Magensaftabsonderung und hat sich bei nervösen Magenbeschwerden und Darmkoliken als nützlich erwiesen.
Süßholz ist in vielen Abführmitteln enthalten.
Das im
Süßholz enthaltene Glycyrrhizin, macht das Süßholz bis zu 50-mal süßer als Zucker.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: November 2016

Taubnessel

Diese Pflanze wird besonders in der Frauenheilkunde, bei Atemwegserkrankungen und bei Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt.  Sie weist antibakterielle, beruhigende, krampflösende, schleimlösende, harntreibende, aber auch blutstillende und blutreinigende Eigenschaften auf. Bereits im Mittelalter galt die Taubnessel als eine Heilpflanze für Frauen.  Bis heute wird sie vor allem bei Menstruationsbeschwerden, schmerzhaften Menstruationsblutungen, Wechseljahrsbeschwerden oder Weißfluss angewendet.

Nähere Informationen im Kräuterbrief Mai 2018