Begriff Definition
Petersilie

Petersilienkraut wirkt appetitanregend, blutreinigend, auch fiebersenkend und durch den hohen Vitamin C Gehalt belebend besonders bei Frühjahrsmüdigkeit und. Aus zerquetschten Blättern kann äusserlich ein antiseptischer Umschlag hergestellt werden, der bei Quetschungen, Verstauchungen, Insektenstichen und kleinen Wunden hilft.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: März 2013

Portulak

Seine heilende Wirkung verdankt der Portulak vor allem seinem hohen Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen. Der wichtigste Einsatzzweck des Portulak ist seine Wirkung gegen Vitaminmangel-Zustände, beispielsweise gegen Frühjahrsmüdigkeit oder gar Skorbut. Da der Portulak besonders viele Omega-3-Fettsäuren enthält, kann er Arteriosklerose vorbeugen und somit auch Herzinfarkt und Schlaganfälle verhindern helfen.

Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: August 2019

Räucherwerk

Die Duftinformationen wirken direkt in den ältesten Teil unseres Gehirns, in das limbische System, das als Nahtstelle zwischen Körper, Psyche und Seele gilt. Auch bekannt als das Zentrum der Emotionen
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: Dezember 2011

Ringelblume

Die Ringelblume wird in der Volksmedizin bei äußerlichen Wunden empfohlen. Sie hilft bei Abschürfungen, Brandwunden, Schnittverletzungen, ist Entzündungshemmend, bekämpft Bakterien, Viren und Pilze. Die Ringelblume ist ein wirksames Mittel bei angegriffener und entzündeter Haut, bei Sonnenbrand, Krampfadern, Akne und Hautausschlägen.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: Juni 2012

Rosmarin

Rosmarin wirkt anregend bei niedrigem Blutdruck. Diese Wirkung findet man nur bei wenigen Heilpflanzen. Derzeit wissenschaftlich anerkannt ist die innerliche Anwendung bei Verdauungsbeschwerden. Äußerlich aufgetragen, wird Rosmarin zur unterstützenden Behandlung rheumatischer Erkrankungen und bei Kreislaufbeschwerden empfohlen.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: April 2013

Rosskastanie

Angewendet wird die Rosskastanie bei Schmerzen und Schweregefühl in den Beinen, Wadenkrämpfen, Juckreiz und Beinschwellungen. Weiter bei Sportverletzungen und Hämorrhoiden.

Die Kommission E, die pflanzliche Arzneimittel für das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte wissenschaftlich bewertet, hat folgende Anwendungsgebiete für Präparate aus der Kastanienfrucht offiziell anerkannt:

  • chronische Veneninsuffizienz (Erkrankungen der Beinvenen)
  • Schmerzen und Schweregefühl in den Beinen, nächtliche Wadenkrämpfe, Juckreiz und Beinschwellungen

Rosskastanien-Extrakt stärkt die Gefäßwand der Venen, indem er die Durchlässigkeit der Gefäßwand herabsetzt. Dadurch kann weniger Blut in benachbarte Gewebe eindringen. Auch verbessert Rosskastanien-Extrakt den Abtransport von Wassereinlagerungen im Gewebe. Aufgrund dieser Wirkungen ist es möglich, dass Beschwerden wie schwere Beine, geschwollene Füße oder Krampfadern mit Präparaten aus Rosskastanien-Extrakt abgemildert werden.

Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: August 2021

Sägepalme

Die Sägepalme ist ein hochwirksames pflanzliches Therapeutikum bei gutartiger Prostatavergrößerung. Die Sägepalme wirkt sich in Kombination mit Brennnesselwurzeln, Birkenblättern und Kürbiskernen positiv auf die Blasenmuskulatur aus. Somit wird erschwertes Wasserlassen erleichtert und die vollständige Blasenentleerung ermöglicht. Häufiger Harndrang (auch nachts) wird verbessert und die zeitlichen Abstände vergrößert. Im Vergleich zu schulmedizinischen Arzneimitteln hilft der Sägepalmextrakt ohne Nebenwirkungen, stärkt sogar die Potenz und stellt daher eine wunderbare Alternative für Männer mit Prostatabeschwerden dar.

Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: April 2019

Salbei

Der Salbei hat zwei wesentliche Einsatzgebiete. Er ist ein schweißregulierendes Heilmittel, das bei stark schwitzenden Personen schweißhemmend, bei wenig schwitzenden Personen schweißtreibend wirkt. Diese Fähigkeit kann man beispielsweise in der Pubertät nutzen, oder auch während der Wechseljahre, wenn man durch die Hormonumstellung zu Hitzewallungen und Schweißattacken neigt. Auch Nachtschweiß kann man mit Salbeitee lindern.

Das zweite wesentliche Einsatzgebiet ist gegen Halsschmerzen.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: September 2014

Salvestrole

Salvestrole (von lateinisch „salvere“ = „retten“) sind Stoffe, die in Obst, Gemüse und Kräutern vorkommen. Höhere Salvestrole-Konzentrationen kommen in den Erzeugnissen vor, die nicht mit synthetischen Chemikalien behandelt wurden. Die höchsten Konzentrationen findet man in biologischem Obst, Gemüse und Kräutern.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: Januar 2013

Sanddorn

Frucht besitzt zehnmal mehr Vitamin C als eine Zitrone – rund 500-900 Milligramm Vitamin C pro 100 Gramm Früchte! Liefert alle B-Vitamine, auch Folsäure. Sanddorn enthält Vitamin B12.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: November 2011

Schafgarbe

Magenmittel, zur Appetitanregung sowie bei Darm- und Leber-Gallebeschwerden verwendet. Schafgarbe wirkt antibakteriell, entzündungshemmend auch im Mund-bereich, gefäßtonisierend, blutstillend, krampflösend und regt den Gallenfluss an.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: September 2010

 

Schisandra

Die aus China stammende Pflanze nennt sich auch die "Beere der fünf Geschmäcker", aufgrund ihres ungewöhnlichen Aromas. Die Schisandra Beere wird vor allem in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) angewendet. Hier kommt sie schon seit mehreren tausend Jahren bei unterschiedlichen Beschwerden zur Verwendung. Die Anwendung fokussiert sich dabei vor allem auf Leiden des Herzen, der Lunge und der Nieren. Die Beere ist stärkend und regenerierend. Sie kann Krämpfe lösen und Entzündungen hemmen. Die Beere reinigt das Blut und steigert die Leistung des Gedächtnis. Sie soll auch als Aphrodisiakum dienen und die Libido von Mann und Frau anregen können. Außerdem schützen und verjüngen die Antioxidanten der Beere die eigenen Körperzellen. Daher gilt die Beere auch als eine Art Jungbrunnen, mit der man mit weniger Alterserscheinungen alt werden kann.

Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: Dezember 2019

Schlehdorn

Die Schlehenfrüchte geben einen Schutz für’s Immunsystem von der Steinzeit bis heute Sie enthalten Gerbsäuren, Fruchtsäuren, Mineralien und Vitamin C. Im Frühling, wenn Sie vom langen Winter erschöpft sind oder eine hartnäckige Erkältung nicht auskuriert haben, verleihen die Schlehenfrüchte neue Kräfte. Sie unterstützen die Rekonvaleszenz und sind eine vitaminreiche Stärkung. Schlehe bringt den Körper in Schwung.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: November 2013

Schlüsselblume

Die Schlüsselblume wirkt entkrampfend und schleimlösend, sie ist als Hustentee sehr geeignet. Sie wirkt vor allem gut, wenn der Schleim festsitzt. Linderung eines Altershustens.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief:März 2010

 

Schneeglöckchen

Das Schneeglöckchen kann den Krankheitsverlauf bei Alzheimer und Demenz verlangsamen, es ist auch für seine menstruationsfördernde Wirkung bekannt.

Der Wirkstoff Galantamin ist dafür verantwortlich. Er befindet sich in den Blättern und in der Zwiebel. Anfangs wurde diese Substanz zur Behandlung von Kinderlähmung und Nervenschmerzen eingesetzt.
In der Homöopathie wird das Schneeglöckchen bei heftigem Herzklopfen, unregelmäßig schnellem Puls und Herzschwäche bis zum Kollaps eingesetzt.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: März 2014