Begriff Definition
Taubnessel

Diese Pflanze wird besonders in der Frauenheilkunde, bei Atemwegserkrankungen und bei Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt.  Sie weist antibakterielle, beruhigende, krampflösende, schleimlösende, harntreibende, aber auch blutstillende und blutreinigende Eigenschaften auf. Bereits im Mittelalter galt die Taubnessel als eine Heilpflanze für Frauen.  Bis heute wird sie vor allem bei Menstruationsbeschwerden, schmerzhaften Menstruationsblutungen, Wechseljahrsbeschwerden oder Weißfluss angewendet.

Nähere Informationen im Kräuterbrief Mai 2018

Tausendgüldenkraut

Die heilende Wirkung des Tausendgüldenkrauts bezieht sich in erster Linie auf den gesamten Bereich des Verdauungstrakts. Die Bitterstoffe regen sowohl die Speichelsekretion, Magensaftabgabe als auch die Aktivität der Bauchspeicheldrüse, Leber und Galle an. Das Tausendgüldenkraut wirkt gärungshemmend. Es fördert den Stuhlgang, beseitigt Verstopfung und leitet Magengase und Stauungen ab. Es heilt Leberstörungen, Gallenkoliken, Gelbsucht usw. Aus dieser regelnden, reinigenden und stärkenden Heilwirkung folgt auch eine Vermehrung des Blutes bei Blutarmut sowie die Normalisierung eines gestörten Kreislaufs. Nicht zuletzt verschwinden auch körperliche und seelische Müdigkeit und Erschöpfung, die ja oft auf Krankheitser-scheinungen in Magen und Darm zurückgehen.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: Juli 2014

Thuja

Thuja hilft Impffolgen ausleiten, auch um Nebenwirkungen oder Nachwirkungen moderner chemisch-pharmazeutischer Medikamente zu mildern. Nachwirkungen werden meist nicht mit der Impfung in Zusammenhang gebracht, da sie Jahre
später auftreten können und anderen Ursachen zugeschrieben werden. Thuja wird bei Warzen mit großem Erfolg äußerlich angewendet

Das Thuja-öl wirkt antiseptisch, hilft bei rheumatischen Beschwerden. In den Händen eines erfahrenen Aromatherapeuten oder Arztes hilft es bei Psoriasis der Kopfhaut, Hautveränderungen, Hautausschlägen und Alopezie.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: Februar 2014

Thymian

Das im Thymian enthaltene Thymol hat eine starke desinfizierende Wirkung. Noch in einer Verdünnung von 1:3000 hemmt es das Leben der Wundbakterien. In

kleineren Mengen erweist sich Thymol beruhigend und krampfstillend, in mittleren schmerzbetäubend und einschläfernd. Der Thymiantee ist zu empfehlen bei allen Erkrankungen der Luftwege, bei Asthma, Keuchhusten, Lungenentzündung, ferner

bei Erkrankungen des Magen-Darmkanals, hier wieder besonders bei krampfartigen Zuständen, Koliken, Unterleibskrämpfen, bei Nieren- und Blasenkrämpfen.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: Oktober 2014