Sind Heilkräuter nur positiv?

Sind Heilkräuter nur positiv?

Die bekannteste Aussage von Paracelsus trifft den Nagel auf den Kopf und kann getrost als allgemeingültige Faustregel betrachtet werden:

Alle Ding' sind Gift und nichts ohn' Gift; allein die Dosis macht,
das ein Ding kein Gift ist
."      

Selbst das lebenswichtige Wasser kann giftig sein, wenn man es übertreibt. Wenn man in kurzer Zeit 20 Liter Wasser trinkt, ohne ausreichend Salz hinzuzufügen, stirbt man einen unangenehmen Tod an Wasservergiftung.

Unter diesem Gesichtspunkt muss man also auch die Wirkungsweise der Heilpflanzen betrachten.

Wesentliche heilwirksamen Inhaltsstoffe der Pflanzen

Ätherische Öle
Diese Öle sind leicht flüchtig und verschwinden bei Verdunstung vollständig. Sie wirken desinfizierend, krampflösend, schleimlösend, entzündungshemmend, harntreibend.
Typische Kräuter: Thymian, Salbei, Lavendel, Fichte, Arnika, Baldrian, Kamille, Melisse, Rosmarin

Gerbstoffe
Sie ziehen Schleimhäute und Gewebe zusammen. Dies hilft bei Geschwüren, Verbrennungen,  Entzündungen und Halsentzündungen. Abhilfe auch bei Hautpilzen.
Typische Kräuter: Eichenrinde, Gundermann, Brombeerblätter, Frauenmantel, Hamamelisblätter, Jiaogulan und in vielen weiteren Wildkräutern, usw.

Bitterstoffe
Es wird der Speichelfluß , die Magensaft- und Gallensaftproduktion verdauungsfördernd angeregt. Die Geschmacks-qualität „bitter“ kommt durch die Erregung der Bitter-Rezeptoren der Mundschleimhaut zustande. Bitterstoffe sind hitzeempfindlich, darum sollte man sie nicht aufkochen, sondern als Aufguss oder Kaltansatz zubereiten.
Typische Kräuter: Enzian, Löwenzahn, Tausendgüldenkraut, Engelwurz, Hopfen, Schafgarbe, Gänseblümchen, Wegwarte

Schleimstoffe
Quellen im Wasser stark auf. Ihre Hauptwirkung die Reizlinderung. Der Schleim legt einen feinen schützenden Film um Schleimhäute. Entzündungen können schnell abklingen. Man kann damit einen Reizhusten, Halsschmerzen, Magen-Darmkatarrhen heilen.
Typische Kräuter: Huflattich, Spitzwegerich, Eibisch, Malve, Beinwell

Saponine
Saponine sind wasserlösliche Pflanzeninhaltsstoffe, die sich in Wasser seifenartig verhalten (sapo=Seife). Saponine können den zähen Schleim in den Atemwegen verflüssigen und wirken auswurffördernd und schleimlösend.
Typische Pflanzen: Seifenkraut, Ringelblume, Linde, Taubnessel, Thymian, und in Wildkräutern

Flavonoide
Flavonoide sind gelbe Farbstoffe. Sie wirken unterschiedlich. Einige wirken auf Herz, Kreislauf und Leber. Manche wirken harntreibend, gefäßerweiternd, blutdrucksenkend, und galleanregend.
Typische Kräuter: Hirtentäschel, Birkenblätter, Holunderblüten, Lindenblüten, Frauenmantel, usw.

Kieselsäure
Die Wirkung ist, Stärkung des Immunsystems, Beteiligung am Zellaufbau und Aktivierung des Zellstoffwechsels, Aufbau und Stärkung des Bindegewebes, Hemmung des Alterungsprozesses im Gewebe, desinfizierend, entzündungshemmend.
Typische Kräuter: Gräsern, Ackerschachtelhalm, Goldrute, Vogelmiere und Lungenkraut, usw.

 

Eine besondere Inhaltsstoffgruppe sind die  Alkaloide

Alkaloide sind nahezu die wirksamsten Stoffe im Pflanzenreich.
Es handelt sich hierbei um spezifische Abbauprodukte der jeweiligen Pflanze.
Sie können stark
heilsam bis hin zu tödlich giftig sein.

Manche Gruppen von Alkaloiden stehen auch im Ruf krebsfördernd zu sein bzw. eine leberschädigende Wirkung zu haben:

Pyrrolizidin-Alkaloide (auch als PA-Gifte bekannt.)

Die Pyrrolizidin-Alkaloide sind in einigen Pflanzen unterschiedlich konzentriert

Typische giftige Alkaloide sind:                               Eisenhut, Tollkirsche, Strychnin (Brechnuß)

Typische Genußmittel-Alkaloide:                            Koffein, Nikotin, Teein

Typische medizinische Alkaloide:                           Kodein, Morphin, Chelidonin

Kräuterkunde versus Phytotherapie

Kräuterheilkunde
In der Volksheilkunde werden Kräuter entsprechend der Erfahrungen der Vorfahren eingesetzt. Daher spricht man auch von Erfahrungsheilkunde.
Die Kräuterkundigen betrachten eine Heilpflanze als Ganzes mit der Summe ihrer Inhaltstoffe, ihrem Standort und ihrer Wuchsform.
Wenn Heilpflanzen vielen Generationen bei ihren Gesundheitsproblemen geholfen haben, gilt dies als ausreichender Hinweis für den Nutzen einer Heilpflanze.
Kräuterkundige untersuchen jedoch nicht detailliert die Wechselwirkungen der einzelnen Wirkstoffe miteinander, sondern vertrauen auf den natürlichen Sinn, der hinter einer Wirkstoffkombination in einer Heilpflanze steckt.

Phytotherapie
Man meint damit die Pharmaindustrie und die Schulmedizin.
Pharmazeuten betrachten Heilpflanzen als Behälter einzelner Wirkstoffe und bemühen sich, den jeweiligen Hauptwirkstoff zu isolieren und nach Möglichkeit einzeln zur Anwendung zu bringen. Der Rest der Pflanze gilt den meisten als überflüssiger Ballast.
Da sich Heilpflanzen jedoch kaum patentieren lassen, finden sich oft keine Geldgeber für die teuren Studien.
Daher fehlt für viele bekannte Heilpflanzen der wissenschaftliche Nachweis ihrer Wirkung

Heilkräuter versus  Medikamente

Beide,  Heilkräuter und Medikamente, haben ihre Berechtigung.
Medikamente sind exakt auf ein Leidensmuster ausgelegt. Mit Inhaltsstoffen nur für das entsprechende Problem.
Da alles im Körper vernetzt ist und die beteiligten Organe nicht bedient werden, können Nebenwirkungen auftreten. Ein Medikament muß heute schnell wirken.

Pflanzliche Arzneimittel sind natürliche Vielstoffgemische.
Die Kombination der verschiedenen Stoffe bedingt die Wirkung.

Heilkräuter sind breitbandig angelegt und brauchen etwas Zeit um vollständig zur Wirkung zu kommen.
Durch die gleichzeitige Versorgung der vernetzten Organe können daher weniger Nebenwirkungen auftreten

Kräuterverunglimpfung am Beispiel Pyrrolizidinalalkaloide

Ende der 1980er Jahren begann eine Kampagne, die alle Heilpflanzen, die Pyrrolizidin-alkaloide (PA-Gifte) enthalten, als giftig abstempeln wollte.
Pyrrolizidinalkaloide sind in zahlreichen Pflanzen der Familien Korbblütler, Rauhblatt-gewächse und Hülsenfrüchtler enthalten.
Dazu gehören so bekannte, traditionelle Heilpflanzen wie Huflattich, Beinwell, Borretsch, Pestwurz, Wasserdost

Viele Menschen glauben zwischenzeitlich, dass alle Pflanzen, auch mitgeringsten Mengen von Pyrrolizidinalkaloide, egal welcher Art, gefährlich giftig und krebsfördernd sind.
Kräuterkundige und Buchautoren werden bedrängt, bis sie entsprechende Warnungen in ihre Publikationen aufnehmen.
So gelangt die fehlerhafte Information, dass Huflattich, Beinwell und generell alle pyrrolizidinalkaloid-haltigen Heilpflanzen giftig sind. Diese Falschinformation wird im Laufe der Jahre zu einem festen Bestandteil des Allgemeinwissens

Nachweis der Giftigkeit durch Zwangsernährung

Zur Untermauerung der Schädlichkeits-Vorwürfe gab es Tierversuche mit Ratten.
Die Ratten wurden mit Futter gefüttert, das 4% bis 32% Huflattich enthielt. Die Ratten verweigerten das Futter ab 15% Huflattichanteil, daher wurde ihnen das Futter zwangsweise verabreicht.
Man kann also sehr einfach eine Heilpflanze oder ein Genussmittel in Misskredit bringen, indem man einfach Versuchstiere damit zwangsfüttert.
Allein der Stress durch Zwangsernährung kann schon krebsfördernd wirken.
Wenn die schädigende Wirkung nicht drastisch genug ist, wird häufig die zu verteufelnde Substanz chemisch isoliert und den Versuchstieren hochdosiert gespritzt.
So wundert es nicht, dass die Versuchratten nach längerer Huflattich-Zwangsfütterung krank wurden, sie bekamen Leberkrebs.

Selbst bei Zwangsernährung mit Kaffee, Bier, Kochsalz und dergleichen kann man sich als Tester sicher sein, dass es zu Gesundheitsproblemen kommt.

 

Heilkräuter mit geringen Pyrrolizidinalkaloide

Pestwurz

Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Petasin, Schleim, Polyphenole, Alkaloide, Pyrrolizidinalkaloide, Beta-Sitosterol, usw.
Die Pestwurz wurde früher gegen Pest eingesetzt. Dann wurde die Heilwirkung der Pestwurz vergessen. Heute wieder entdeckt, gegen Migräne gegen Asthma und Heuschnupfen. Bei verbreiteter Allergieneigung eine wichtige Heilpflanze.

Beinwell

Inhaltsstoffe: Allantoin, Gerbstoff, Schleim, Asparagin, ätherisches Öl, Flavonoide, Harz, Kieselsäure, Pyrrolizidinalkaloide, Stigmasterol, usw.
Besten Heilmittel für äußerer  Wunden Schnittwunden, Quetschungen, Brüche und Blutungen sowie bei Verstauchungen, Sehnenzerrung
und innerer Wunden (Magengeschwür)

Wasserdost

Inhaltsstoffe: Eupatorin, Bitterstoffglykosid, Harz, Gerbstoffe, ätherisches Öl, Pyrrolizidinalkaloide, usw.
Hauptsächlich für die Stärkung des Immunsystems, besonders bei Erkältungen. Die Erkrankungsdauer wird im Durchschnitt um 50 %  verkürzt. Auch bei erhöhter Ansteckungsgefahr hat sich die Einnahme von Wasserdost zur Prävention bewährt.

Huflattich

Inhaltsstoffe: Schleim, Bitterstoffe, Gerbstoff, Gerbsäure, Hyperin, Inulin, Mineralstoffe, Pyrrolizidinalkaloide, Salpeter, Saponine, Zink, usw.
Einsatz bei Erkrankungen der Atmungsorgane vom einfachen Husten bis hin zum Asthma. Auch bei Hautproblemen wirkt antibakteriell, entzündungshemmend und blutstillend

Borretsch

Inhaltsstoffe: Schleim, Alantoin, Alkaloid, Pyrrolizidinalkaloide, Flavonoide, Gerbstoff, Gerbsäure, Saponine, usw.
Traditionell gegen Herzschwäche und Melancholie verwendet. Äusserlich gegen schlecht heilende Wunden, Eiterbeulen, Ausschläge.

 

Heilkräuter nur zeitbegrenzt einsetzen

Man müsste nahezu sämtliche  Pflanzen mindestens als leicht giftig betrachten, wenn man davon ausgeht, dass sich jemand über einen längeren Zeitraum aussschliesslich davon ernährt

Kamille

Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Azulen, Flavone, Gerbstoff, Gerbsäure, Salicylate, Salizylsäure, Schwefel, Thujon, usw.
Die sehr beliebte Kamille ist ein vielseitige Heilpflanze hat starke Heilwirkungen aber auch deutliche Nebenwirkungen.  Wenn man ihre Nebenwirkungen versteht, kann man sie schadlos anwenden.

Kamille wirkt austrocknend auf die Haut. Das ist nicht nur eine Nebenwirkung, sondern auch Teil der erwünschten Wirkung, denn sie trocknet auch nässende Ekzeme aus.

Johanniskraut

Inhaltsstoffe: Hypericin, Hyperforin, Flavonoide, Gerbstoffe, äther. Öl, Harz, Violaxanthin, Beta-Sitosterol, Phytosterole, usw.
In hoher Dosis kann Johanniskraut Wechselwirkungen mit zahlreichen verschreibungspflichtigen Medikamenten haben. Die Wechselwirkungen bedeutet, daß die Wirkung des Medikamentes abgeschwächt werden kann.
Davon sind beispielsweise Herzglykoside, Gerinnungshemmer, Antidepressive und Antibabypillen betroffen.

Pfefferminze

Inhaltsstoffe: ätherische Öle (u.a. Menthol), Gerbstoffe, Bitterstoffe, Flavonoide, Enzyme, Valeriansäure, usw.
Auch die Pfefferminze hat erhebliche Nebenwirkungen. Zwar wird die Pfefferminze häufig gegen Magenbeschwerden eingesetzt, aber sie kann auch stark magenreizend wirken.
Manche Menschen reagieren sogar mit gesunden Magen empfindlich auf die Pfefferminze.

 

Heilkräuter mit hohen Pyrrolizidinalkaloide

Jakobs-Greiskraut

Inhaltsstoffe: ätherische Öle, Erucifolin, Flavanoide, Germacren D, Jacobin, Pyrrolizidinalkaloide, Senecionin, usw.
Als Heilpflanze gegen viele Formen von Schmerzen, selbst zur Krebsbehandlung wird sie zurzeit überprüft. Leider riskiert man mit der innerlichen Anwendung langfristig Leberschäden.

Fuchskreuz-kraut

Inhaltsstoffe: Pyrrolizidinalkaloide, Senecionin, usw.
Blutstillend: Die Hauptwirkung des Fuchskreuzkrautes ist seine Fähigkeit, Schleimhautblutungen zu stillen.
Daher kann man es gegen Zahnfleischblutungen, Nasenbluten und zur Abschwächung von Periodenblutungen einsetzen.
Wird kaum eingesetzt, da es leicht mit einem nahen Verwandten verwechselt wird, die leberschädigende Alkaloide enthält.

Hundzunge

Inhaltsstoffe: Pyrrolizidinalkaloide, Heliosupin, Cynoglossin, Consolidin, usw.
Die Hundzunge ist eng mit dem Beinwell verwandt ist. Die Blüten ähnlich,  hängen aber nach unten.
Wird als Heilpflanze kaum verwendet. Von der inneren Anwendung ist wegen der Pyrrolizidinalkaloide abzuraten. Nur die äußerliche Anwendung gegen Hautprobleme wäre noch empfehlenswert.

Eisenhut

Inhaltsstoffe: Alkaloid-Aconitin, andere Alkaloide, Napellin
Der Eisenhut ist die giftigste Pflanze Europas!
Schon wenige Blüten reichen, um ein Kind zu töten.
Problematisch ist ein Eisenhut-Blumenstrauß auf einem Esstisch
Ab der D4-Verdünnung kann der Eisenhut (als Aconitum D4) in der Frühphase von Erkältungen benutzt werden.

Fingerhut

Inhaltsstoffe: Digitalis-Glykoside, Digitoxin, Herzaktivierende Glykoside, Acetylcholin, Cholin, Gallussäure, Gitaloxigenin, Gitoxin, Inositol, usw. Trotz seiner starken Giftigkeit werden die Wirkstoffe des Fingerhutes weltweit von Ärzten gegen Herzschwäche verordnet, denn die Digitalisglykoside gelten als die besten herzstärkenden Mittel.
Kein Einsatz in der Naturheilkunde, wegen der Giftigkeit

Tollkirsche

Inhaltsstoffe: Atropin, Hyoscyamin, Scopolamin (alles Alkaloide)
Die Tollkirsche ist die klassische Gift- und Hexenpflanze Mitteleuropas. Ihre verführerischen, schwarz glänzenden Beeren verlocken Kinder und Erwachsene zum Naschen, aber schon wenige Früchte können einen Menschen töten.
In homöopathischer Verdünnung für die Naturheilkunde nutzbar.

Brechnuß

Inhaltsstoffe: Strychnin, Brucin, mehrere Alkaloide und Glykoside
Früher wurde die Arzneidroge bei Schwächezuständen verordnet, sowie bei Herz-Kreislauf-Beschwerden. Die Brechnusssamen sind Ausgangsstoff zur Gewinnung von Strychnin.
Stark giftig. Nur Homöopathisch ab D4 in Fertigpräparaten  eingesetzt gegen Gastritis, Hexenschuss, Ischias

Zaunrübe

Inhaltsstoffe: Alkaloide, Bittere Glykoside, Bryonin, Bryonicin, Bitterstoff, Gerbstoff, Triterpene, Saponine
Die Zaunrübe ist eine giftige Wildpflanze.
Heutzutage nur noch in homöopathischer Verdünnung  gegen Rheuma, Atemwegsprobleme und Schmerzen des Bewegungsapparates.

 

 

 

Erkältungskrankheiten

Heilkräuter gegen Erkältung und Husten

Bibernelle

Die Wurzel der Bibernelle wird als Tinktur gegen Husten und Asthma eingesetzt, sogar heutzutage von der Schulmedizin.

Die Volksheilkunde benutzt Bibernelle-Tee auch gegen Halsentzündungen, Grippe, Kinderkrankheiten. Auch zur Stärkung der Verdauung und der Harnorgane kann man Bibernelle versuchen.

 

Eukalyptus

Das ätherische Öl des Eukalyptus findet man in zahlreichen Erkältungsmitteln, seien es Bäder, Inhalationsmittel oder Einreibemittel.
Das in den Eukalyptusblätter enthaltene 1,8-Cineol (Eucalyptol) wirkt auswurffördernd und schleimlösend im Bronchial- und Nasenbereich und führt zu einem Kühleffekt auf der Haut. Bei der Inhalation mit Eukalyptusöl vermittelt der Kühleffekt das Gefühl einer verbesserten Nasenatmung.

 

Fenchel

Eines seiner wichtigsten Anwendungsgebiete des Fenchel ist Husten mit festsitzendem Schleim, von dem viele während der kalten Winterzeit betroffen sind. Das zweite Anwendungsgebiet ist der Magen-Darmtrakt. Bei Blähungen und Druckgefühl in der Bauchgegend ist der Fenchel ein wirkungsvolles Mittel. Fenchel regt die Ausscheidung von Darmgasen und des Harns an, reguliert Verdauung und lindert Krämpfe. Er verhindert ungesunde Darmentzündungen, wie er die Bakterien-vermehrung zügelt und antiseptisch wirkt.

September 2015

Hedera comp.
Efeublätter-Komplex
Firma Ceres

1gr. enthält:
400mg Efeublätter,
350mg Thymian,
150gr. Andorn(Marrubium),
100gr. Süßholz(Glycyrrhiza)
Die Bestandteile ergänzen sich in ihren Eigenschaften und decken mehrere Typen und Ursachen von Bronchialerkrankungen ab. Das Mittel wirkt krampf- und schleimlösend sowie auswurffördernd und ist bei allen Formen von Husten angezeigt.
Andornextrakte wirken leicht schleimlösend und fördern den Auswurf von Sekret aus den Bronchien. Daher kommt Andorn traditionell bei Atemwegserkrankungen zum Einsatz.

 

Holunder

Holunderbeeren sind reich an Kalium, Eisen und Mangan. Bei den Vitaminen ragen Vitamin E, Vitamin K, Vitamin C und Vitamin B6 heraus. Zudem enthalten sie weitere gesundheitsstärkende Inhaltsstoffe, beispielsweise die Farbstoffe Quercetin und die für die dunkle Farbe verantwortlichen Anthocyane. Beide Substanzen schützen die Zellen vor Alterungsprozessen. Die kleinen Blüten welche sich wie beim Flieder zu einem Blütenstand vereinigen, enthalten ätherische Öle und Schwefel; sie regen die Atmung an und helfen bei Lungenentzündung.

Juni 2011

Huflattich

Der bevorzugte Einsatzzweck des Huflattichs in der Naturheilkunde sind Erkrankungen der Atmungsorgane vom einfachen Husten bis hin zum Asthma. Bei Asthma hilft er, freier zu atmen, da er die Bronchien erweitert. Der Huflattich ist ein bewährtes Mittel bei Brustleiden, wie Engbrüstigkeit, Husten, Verschleimungen der Lungen und Brustkatarrh.

April 2011

Ingwer

Der Ingwer-Wurzelstock enthält einen zähflüssigen Balsam (Oleoresin), der aus ätherischen Ölen und einem Scharfstoffanteil, den Gingerolen und Shoagolen, besteht. Zubereitungen aus dem Ingwer-Wurzelstock werden antioxidative, antiemetische, entzündungshemmende, sowie anregende Effekte auf die Magensaft-, Speichel- und Gallenbildung sowie die Darmfunktion zugesprochen und daher insbesondere in der asiatischen Alternativmedizin traditionell auch zur Behandlung von Rheuma, Muskelschmerzen oder Erkältungen verordnet.

Februar 2012

Lungenkraut

Durch die darin enthaltene Kieselsäure und den Schleim wirkt das Lungenkraut lindernd auf Reizhusten und Entzündungen der oberen Luftwege, was der Pflanze auch ihren Namen gegeben hat. Es ist besonders bei allen Katarrhen der Luftwege, bei Husten mit viel Schleimauswurf, bei grippösen Erscheinungen, bei Lungenentzündung, chronischer Bronchitis und Lungentuberkulose mit Erfolg anzuwenden. Die dauernde Anwendung von Lungenkrauttee, gemischt mit Spitzwegerich und Zinnkraut bringt sogar bei fortgeschrittener Lungenschwindsucht eine Besserung.

Mischtee bei Lungen-und Bronchialleiden: 200gr. getrocknetes Lungenkraut, 200gr. Spitzwegerichblätter, 100gr. Brennnesselblätter und 100gr. Zinnkraut.
Obwohl das Lungenkraut ihrem wissenschaftlichen Namen zufolge "officinal" sein sollte, das heisst immer in Apotheken vorrätig, wird es von der offiziellen Phytotherapie kaum benutzt. Die Volksheilkunde schätzt es jedoch sehr.
https://www.youtube.com/watch?v=ig1VMpqUYOo

März 2017

Malve

Als Tee getrunken hilft die Malve gegen Erkrankungen der Atmungsorgane und Fieber. Mit ihren schleimlösenden und reizlindernden Eigenschaften eignet sie sich hervorragend bei Reizhusten.

 

Schlüssel-blume

Da die Schlüsselblume entkrampfend und schleimlösend wirkt, ist sie als Hustentee sehr geeignet. Sie wirkt vor allem gut, wenn der Schleim festsitzt. Besonders gerne wird sie zur Linderung eines Altershustens verwendet, wenn das schwächer werdende Herz dazu führt, dass sich die Flüssigkeit in der Lunge staut. In diesen Fällen erleichtert sie das Abhusten der Flüssigkeit und dadurch entlastet sie auch den Kreislauf. Außer gegen Husten verwendet die Volksheilkunde die Schlüsselblume auch gegen Nervosität und Neuralgien.

März 2010

 

Sonnenhut
Echinacea

„Das Wesen der Pflanze ist Abschirmung, Eingrenzung, Schutzhaut. Es ist das Wesen von Echinacea, uns mit einer Schutzhaut, einem Schild zu beschirmen, an dem potenzielle Konfliktauslöser abprallen. Infektionskrankheiten entstehen aus dem Zusammenspiel der drei Faktoren: Erreger, körperliche Abwehr (Immunsystem, Milieu) und psychische Abwehr. Echinacea hat ein breites Heilspektrum. Echinacea purpurea gehört in Deutschland zu den wichtigsten Heilpflanzen, die bei Erkältung eingesetzt werden. Zu diesem Zweck wird sein Kraut zu pflanzlichen Arzneimitteln verarbeitet. Dieses wirkt außerdem nachweislich bei chronischen Erkältungskrankheiten und Infektionen der Harnwege. Auch zur Vorbeugung einer Erkältung eignet es sich.

Oktober 2016

Spitzwegerich

Seine Haupteinsatzgebiete sind die Atemwege, die Haut und die Wundheilung.
Enthält ein Antibiotikum
Tipp: Spitzwegerich-Sirup, Hustensaft für kalte Jahreszeit
Wir sammeln von folgenden Kräutern je 1 kleine Hand voll: Spitzwegerich, Lungenkraut, Königskerzenblüten, Thymian, Lindenblüten, Salbei; Weitere Kräuter können noch dazugegeben werden: 10 Blätter Efeu, Bibernelle, Ehrenpreis, Wollblume, Schlüsselblume, Blätter und Blüte vom Huflattich, Malvenblüten.
In 1 Liter gutes, kaltes Wasser werden die Kräuter gegeben, langsam bis zum Kochen erhitzt, absieben, dann 500g Honig und 500 g Zucker dazu noch mal kurz aufkochen und in kl. Fläschchen abfüllen) Bei Bedarf stündlich 1 Teelöffel einnehmen.

Juli 2010

Süßholz

Süßholz ist eine vielseitige Heilpflanze. Sie hilft gegen Husten, Magengeschwüre und Kopfschmerzen und erhöht niedrigen Blutdruck. Mit seiner blutreinigenden Fähigkeit ist das Süßholz auch ein wertvoller Begleiter bei Schlankheitskuren oder gegen rheumatische Erkrankungen. Eine Tinktur aus der Wurzel gilt als entzündungshemmendes Mittel bei Arthritis oder Allergien, als verdauungsförderndes Heilmittel sowie als schleimlösend, auswurffördernd, nimmt die Heiserkeit und lindert Lungenleiden.

November 2016

Thymian

Neben der antibakteriellen Wirkung von Thymian, wirkt das Kraut außerdem antiviral, krampflösend, schleimlösend und verdauungsfördernd. Der Thymiantee ist zu empfehlen bei allen Erkrankungen der Luftwege, bei Asthma, Bronchitis, Keuchhusten, Völlegefühl, Blähungen, Appetitlosigkeit und durch Spülungen bei Entzündungen im Mundbereich. Das im Thymian enthaltene Thymol hat eine starke desinfizierende Wirkung. Noch in einer Verdünnung von 1:3000 hemmt es das Leben der Wundbakterien. In kleineren Mengen erweist sich Thymol beruhigend und krampfstillend, in mittleren schmerzbetäubend und einschläfernd.

Oktober 2014

Wasserdost

Seine Hauptwirkung ist die Stärkung des Immunsystems, besonders bei Erkältungen. Wenn unsere Glieder aufgrund eines grippalen Infekts anfangen zu schmerzen, der Kopf zu platzen droht und allgemeine Schlappheit unseren Körper lähmt, können die Inhaltsstoffe, schnell lindernd wirken. Klinische Studien belegen, dass die Erkrankungsdauer im Durchschnitt um 50 Prozent verkürzt werden kann. Auch bei erhöhter Ansteckungsgefahr hat sich die Einnahme von Präparaten mit Wasserdost zur Prävention bewährt.

Das erinnert an den Sonnenhut (Echinacea) mit dem Vorteil, daß Sumpfdost auch wild wächst und das ganze üppige Kraut verwendet werden kann.

September 2013

Zwiebel

Fast gegen jedes Leiden hat die Zwiebel Abhilfe zu bieten. Die Zwiebel wirkt wie ein natürliches Antibiotikum und hilft dem Körper sich schneller zu regenerieren. Sie hält nicht nur das Gefäßsystem jung, sondern lindert auch Husten, Verdauungsbeschwerden, Entzündungen aller Art und sogar Haarausfall.
Es gibt kaum eine bessere Hausapotheke, die leicht verfügbar ist, als ein Beutel mit Zwiebeln in der Vorratskammer. So hat man immer ein Heilmittel zur Hand, selbst wenn am Wochenende die Apotheken geschlossen haben.

Februar 2017

Veranstaltungen/Termine

Kräuterstammtisch

Der Kräuterstammtisch ist eine  Aktion der Kräuterstube-Bodensee.

Wir treffen uns 
in

88699 Frickingen,
Lippertsreuterstr. 14a,
um 19.00 Uhr

Zu jedem Treffen nehmen wir uns ein Heilkraut des Monats vor, oder ein interessantes aktuelles Thema.
Hierzu kann jeder einen Beitrag leisten und seine Erfahrung einbringen.

 Die Termine für  2018 sind:
22. Februar
22. März
19. April
17. Mai
21. Juni
19. Juli
20. September
18. Oktober
22. November

Bitte melden Sie sich an unter:

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Team Arbeitskreis Heilkräuter

 

 

Anwander-Vogler Petra

Landwirtschaftlich-technische Assistentin, Restaurantfachfrau, Ausbildung in Craniosacraler Arbeit, Metamorphose.
Lehrerin für Lu Jong, tibetisches Heilyoga.
Leidenschaft für Tibet und Nepal und Mitarbeit bei

Heilmann Ursula

Praxis für Osteopathie,"Heilen ohne Medikamente und Instrumente - das versucht die Osteopathie", Cranio Sacrale Osteopathie, Kinesiologie, MET/EFT(Meridian Energie Technik), ZEN-Shiatsu, Physiotherapie

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Keller Silvie

Ernährungs-und Gesundheitsberaterin UGB
Bereich: Vollwerternährung und Vegetarische Ernährung. Vortragstätigkeit über die Lichtwurzel als Gesundbrunnen, wie auch über Ernährungsthemen.Beratung und Verkauf von Lichtwurzeln und deren Produkte wie auchvon TÜV - Zertifizierten Wasserfilter zur Befreiung von Schadstoffen im Leitungswasser.Verkauf von schönen Tonamphoren und Edelsteinkissen.

Siehe Webseite: www.lichtwurzelprodukte.de

Markgraf Sabine
Dipl. Übersetzerin,  Heilpraktikerin, 

Mehrjährige Tätigkeit in einer neurologischen
Fachklinik für Rehabilitation

Seit 2010 Ausbildung zur Musiktherapeutin
(rezeptive Musiktherapie) nach Helen Bonny

www.heilsein-durch-musik.de

Dr. Höfer Wilhelm

Als Heilpraktiker betreibe ich eine humanmedizinische Praxis
mit den Schwerpunkten Augendiagnose, Ohrakupunktur, Dunkel-feldmikroskopie, Klassische Homöopathie, Anthroposophische
Medizin und Kristallanalyse.

www.praxislabor-hoefer.com

Markgraf Manfred
Dipl.Ing.(FH), Dipl.Wi.Ing., Weisheitslehrer

In meinem 2. Lebensabschnitt kümmere ich mich um alternative Heilweisen mit unserem Studienkreis-Heilen. Siehe näheres unter www.guterwille.de
Von der Kräuterstube-Bodensee wird monatlich ein kostenfreier Kräuterbrief über ein aktuelles Heilkraut des Monats herausgegeben.
Wer diesen bekommen möchte, schreibt an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Lebensquell Wasser

Hier werden Themen angesprochen, die für die Aufbereitung von Heilkräutern und der Herstellung von Salben und Tropfen notwenige Vorausetzung sind. Wie zum Beispiel ein gutes Wasser.

Wasserstudio Dr. Höfer
Wasser mit allen Sinnen …
Schmecken, schlotzen, riechen, fühlen, hören, sehen, seine Lebendigkeit spüren. ……

Unsere Wasserbar … … bietet Ihnen die Möglichkeit verschiedene Tafelwasser zu versuchen, mit einem Schuss süßem Sirup versetzt oder als Energiegetränk mit Tsampa, dem tibetischen Grundnahrungsmittel verfeinert.

Kaffee und Tee als bekannte Genuss und Heil-Getränke können Sie mit den unterschiedlichen Wässern zubereitet geniessen. Unser Abgebot an Wasserbelebungsgeräten steht Ihnen zur Verfügung damit sie diese in ihrer Wirksamkeit und Funktion kennen zu lernen. Gerne beraten wir Sie in unserem Wasserstudio zu all Ihren Fragen!

Wasser mit allen Sinnen erleben

Labor für Qualitätsforschung
Dr. Wilhelm Höfer
D 88662 Überlingen
Tel.: 07551 / 915151
Fax: 07551 / 915152

Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wasserqualitäten Beurteilung mit Hilfe der Kristallanalyse


 Kolloidales Silber

Vor der Ära der Antibiotika wurde Silber als Desinfektionsmittel gegen Infektionen und zur Trinkbarmachung von verunreinigtem Wasser eingesetzt; Neugeborenen wurde Silbernitrat regelmäßig gegen eine Infektion in die Augen gegeben. Heute wiederentdeckt, ist es hilfreich bei krankmachenden Pilzen, Bakterien und Viren.

Nähere Informationen unter: Kolloidales Silber

Gerät zur eigenen Herstellung des Kolliodalen Silber: Selbst-Herstellung von "Kolloidales Silber"